Die besten Campingplätze auf Sardinien

Redaktion BetterCamping  |  Aktualisiert am 02.06.2026

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und gehört zu Italien. Die Insel hat rund 1.850 Kilometer Küstenlinie mit feinen Sandstränden, türkisem Wasser und teils zerklüfteten Granit- und Kalksteinküsten. Eine Anreise mit dem Campingfahrzeug ist nur per Fähre vom italienischen Festland möglich – die längere Anfahrt lohnt sich besonders für einen mehrwöchigen Aufenthalt im Rahmen einer Italien-Rundreise oder in Kombination mit einer Reise auf die französische Insel Korsika. Wir zeigen euch einige der schönsten Campingplätze auf Sardinien direkt am Meer.

Kastenwagen auf Schotterpiste auf Sardinien
© Ewa Leon - stock.adobe.com

1. Platz: Camping Village Baia Blu La Tortuga

Sardinien Camping Village Baia Blu La Tortuga
© https://www.campinglatortuga.com/wp-content/uploads/2021/10/panoramica7.jpg

Am feinen Sandstrand von Vignola im Norden Sardiniens liegt das 4-Sterne-Camping Village Baia Blu La Tortuga. Der für uns beste Campingplatz auf Sardinien und einer der schönsten Plätze in Italien.

 

Auf dem recht großen Platz gibt es 450 parzellierte Stellplätze mit Strom und angenehmen Größen von 80–110 m². Die Plätze der Premium-Kategorie haben zudem Frisch- und Abwasseranschlüsse.

 

Der Campingplatz mit weitläufigem Gelände im Pinienwald (viele schattige und halbschattige Stellplätze) liegt hinter einer Düne an einem der schönsten Strände Sardiniens. Es gibt platzeigene Kitesurf- und Tauchschulen. Ihr könnt aber auch – natürlich ohne Aufpreis – den Wasserpark mit halb olympischem Schwimmbecken nutzen. Kinderanimation gibt es ebenfalls. Verpflegt werdet ihr in der Pizzeria, im Beach-Café oder im wirklich großen Supermarkt für Selbstversorger. Die Sanitärhäuser sind sehr gepflegt und selten überlaufen.

 

Das Camping Village Baia Blu La Tortuga ist 2026 von Anfang April bis Mitte Oktober geöffnet. In der Nebensaison kostet der Stellplatz für zwei Personen rund 30 €/Nacht (27 €/Nacht mit der ACSI Camping Card), in der Hauptsaison etwa 53 €/Nacht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis passt, wir können den Platz am Meer für euren Campingurlaub auf Sardinien sehr empfehlen.

1. Platz

Camping Village Baia Blu La Tortuga

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2. Platz: Camping Cigno Bianco

Sardinien Camping Cigno Bianco
© https://campingcignobianco.it/de/

Der 3-Sterne-Campingplatz Cigno Bianco befindet sich in der Region Ogliastra im Osten Sardiniens. Der Platz liegt am langen und breiten Traumstrand in einer Bucht.

 

Die Größe ist überschaubar und die Wege sind kurz. Es gibt lediglich 65 Stellplätze mit Strom für Wohnmobile, Wohnwagen oder Camper Vans.

 

Wenn ihr nicht am Strand liegt, könnt ihr auf mehreren Sportplätzen Tennis, Volleyball und Fußball spielen. Für Kinder gibt es einen Spielplatz – allerdings keine Animation. Die Pizza im Restaurant ist sehr gut bewertet. Einen kleinen Supermarkt mit Brötchenverkauf gibt es auch. Die sanitären Anlagen sind etwas in die Jahre gekommen, aber gepflegt.

 

Das Camping Cigno Bianco ist 2026 vom Ende April bis Ende Oktober geöffnet. In der Nebensaison bekommt ihr den Stellplatz bereits ab 31 €/Nacht für zwei Personen inklusive Strom, in der Hauptsaison sind es bis zu 53 €/Nacht. Mit Blick auf die Lage passt das Preis-Leistungs-Verhältnis auch hier sehr gut.

2. Platz

Camping Cigno Bianco

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3. Platz: Tiliguerta Glamping & Camping Village

Sardinien Tiliguerta Glamping & Camping Village
© https://tiliguerta.com/

Das traumhaft schöne, aber auch in der Nebensaison etwas teurere Tiliguerta ist ein 4-Sterne-Campingplatz am Strand Costa Rei, der schon mehrfach zu einem der schönsten Strände der Welt gekürt wurde.

 

Ein mittelgroßer Platz im Südosten Sardiniens mit rund 250 parzellierten Stellplätzen und einigen namensgebenden Glamping-Unterkünften. Alle mit Stromanschluss, viele auch mit Frisch- und Abwasseranschlüssen direkt am Platz. Die Stellplätze sind mit Größen zwischen 90 und 120 m² großzügig bemessen.

 

Der Campingplatz liegt in einem lichten Eukalyptus- und Pinienwald, der Strand beginnt direkt hinter einer niedrigen Düne. Es gibt gleich drei Pools – darunter einen Adults-only- und einen Hunde-Pool. Tiliguerta ist mit eigenem separaten Hundestrand und einem Tierarzt am Platz außergewöhnlich hundefreundlich. Durch Sportplätze, ein Animationsteam und ein großes Amphitheater für Shows und Konzerte ist der Campingplatz aber auch ideal für Familien. Natürlich gibt es auch eine Pizzeria, eine Bar und einen Supermarkt. Mehrere saubere Sanitärhäuser sorgen für kurze Wege.

 

Das Tiliguerta Glamping & Camping Village ist in der Saison 2026 von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet. Die Preise beginnen bei 40 €/Nacht für zwei Personen inklusive Nebenkosten. In der Hauptsaison müsst ihr mindestens 54 €/Nacht zahlen.

3. Platz

Tiliguerta Glamping & Camping Village

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4. Platz: Camping Coccorrocci

Sardinien Camping Coccorrocci
© https://www.coccorroccicamping.com/de/

In Ogliastra an der Ostküste Sardiniens liegt das Camping Coccorrocci. Der mit 3 Sternen zertifizierte Campingplatz befindet sich an einem Steinstrand – ruhig und etwas abgelegen am Ende einer kilometerlangen Sackgasse.

 

Das Camping Coccorrocci ist ein kleinerer Platz mit 100 Stellplätzen (70–100 m²) für Zelte und alle Campingfahrzeuge wie Teilintegrierte Womos, Alkoven oder Zelte. Alle Plätze haben einen Stromanschluss.

 

Neben der direkten Lage am Meer – einige Plätze befinden sich nur wenige Meter vom Strand entfernt – überzeugt der Platz vor allem mit hohem Erholungsfaktor. Es gibt keine Animation und auch keine laute Musik. Ihr könnt im kleinen Pool schwimmen, ein Kanu am Strand mieten oder einen Cocktail an der Bar genießen. Für Kinder gibt es einen kleinen Spielplatz. Eine Pizzeria und ein kleiner Supermarkt sorgen für eine gute Infrastruktur. Die etwas älteren Sanitärhäuser sind gepflegt.

 

Besonderheit: Der Campingplatz Coccorrocci ist ganzjährig geöffnet und eignet sich somit auch für Wintercamping. In der Nebensaison kostet der Stellplatz für zwei Personen nur rund 22 €/Nacht inklusive Nebenkosten, in der Hauptsaison 32 €/Nacht. Ein super Preis-Leistungs-Verhältnis für einen Platz auf Sardinien direkt am Meer. Und eine klare Empfehlung 2026 für Paare. Für Familien, für die Aktivitäten und Animation wichtig sind, ist der Campingplatz allerdings weniger zu empfehlen.

4. Platz

Camping Coccorrocci

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5. Platz: Is Arenas Camping Village

Sardinien Is Arenas Camping Village
© https://www.camping-isarenas.com/

Der 3-Sterne-Platz liegt nördlich von Oristano, nahe einem weitläufigen Sandstrand (200 m Fußweg). Und weit entfernt vom Massentourismus im Norden und Osten der Insel.

 

Das überschaubare Is Arenas Camping Village hat insgesamt 120 Stellplätze, davon 50 Zeltplätze, 60 Plätze für Campingfahrzeuge und 10 Wohnwagen-Stellplätze. Alle Stellplätze sind unparzelliert und haben nur teilweise einen eigenen Stromanschluss - der Platz ist sehr naturbelassen.

 

Ein unkomplizierter und gemütlicher Platz inmitten eines Kiefernwaldes. Es gibt einen Pool, einen kleinen Spielplatz und Kinderanimation in der Hochsaison. Viel mehr Aktivitäten werden nicht angeboten. Pizzeria und Supermarkt sind vorhanden, die Sanitäranlagen sind recht einfach und werden leider nur einmal am Tag gereinigt.

 

Das Is Arenas Camping Village auf Sardinien ist 2026 von Anfang April bis Anfang Oktober geöffnet. Der Campingplatz ist einfach ausgestattet, sauber und hat ein richtig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Nebensaison kostet der Stellplatz inklusive Nebenkosten (Strom, Wasser, Duschen) für zwei Personen nur 26 €/Nacht, in der Hauptsaison sind es rund 35 €/Nacht.

5. Platz

Is Arenas Camping Village

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Camping auf Sardinien

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und gehört zu Italien. Die Insel hat rund 1.850 Kilometer Küstenlinie mit feinen Sandstränden, türkisem Wasser und teils zerklüfteten Granitformationen. Im Inland prägen Berge, Korkeichenwälder und die archäologischen Stätten der bronzezeitlichen Nuraghen-Kultur die Landschaft. Sardinien erreicht ihr mit dem Wohnmobil, einem Camper Van oder einem Wohnwagen per Fähre vom italienischen Festland. Die Insel bietet einen Mix aus Strandurlaub und Inselrundreise abseits der überfüllten Festlandsküsten.

 

Regionen auf Sardinien

Sardinien lässt sich grob in fünf Küstenregionen gliedern. Im Nordosten liegen die Costa Smeralda mit Porto Cervo und das familienfreundliche Gebiet um Olbia, San Teodoro und Budoni. Hier finden sich exklusive Resorts neben einfachen Campingplätzen in Pinienwäldern. Der Norden rund um Palau, Santa Teresa Gallura und Stintino punktet mit dem berühmten Strand La Pelosa sowie der Nähe zum Maddalena-Archipel, das per Fähre erreichbar ist. Die Westküste bietet mit Alghero eine Stadt katalanischen Ursprungs, die Neptungrotte (Grotta di Nettuno) und die spektakuläre Küstenstraße nach Bosa. Der Südosten rund um die Costa Rei und Villasimius lockt mit hellen Sandstränden und kristallklarem Wasser. Im Süden liegt die Hauptstadt Cagliari mit dem Stadtviertel Castello und dem langen Stadtstrand Poetto. Die Ostküste mit der Region Ogliastra und dem Golf von Orosei ist geprägt von dramatischen Felswänden, Buchten wie Cala Goloritzé und Cala Mariolu und gilt als ursprünglichster Teil der Insel.

 

Worauf ihr beim Buchen achten solltet

Sardinien erreicht ihr mit dem Campingfahrzeug ausschließlich per Fähre. Die wichtigsten Verbindungen führen ab Genua, Livorno und Piombino auf dem italienischen Festland zu den sardischen Häfen Olbia (Nordosten), Porto Torres (Norden) und Cagliari (Süden). Die Überfahrt dauert je nach Route 5 bis 12 Stunden, Nachtfähren sind verbreitet. Große Anbieter wie Moby Lines, Tirrenia, Grimaldi Lines und Corsica Ferries bedienen die Strecken. Buchung mindestens drei bis sechs Monate im Voraus ist für die Sommermonate empfehlenswert, da Wohnmobilplätze begrenzt sind und die Preise stark schwanken. Eine Kombination mit Korsika ist über die kurze Fährverbindung Santa Teresa Gallura–Bonifacio möglich. Auf der Insel gilt italienische Maut nur auf wenigen Schnellstraßen, der Großteil der Hauptachsen ist mautfrei. Wildcampen ist auf Sardinien streng verboten – Bußgelder werden durch Küstenwache und Forstamt aktiv verhängt. Stellplatz-Alternativen sind Aree di Sosta (Wohnmobilstellplätze) und Agriturismi mit Camping-Erlaubnis. Mit der ACSI Camping Card lässt sich in der Nebensaison auf vielen Plätzen sparen. Bei Wohnmobilen über 7 Meter Länge ist Vorsicht geboten, da die Küstenstraßen oft schmal und kurvenreich sind.

 

Praktische Hinweise

Die Campingsaison erstreckt sich von April bis Anfang November. Beste Reisezeit sind Mai, Juni und September mit angenehm warmen Temperaturen und Wassertemperaturen ab 22 Grad. Im Juli und August klettern die Temperaturen oft über 35 Grad, Schatten am Stellplatz wird zur Pflicht. Mückenschutz gehört in Küstennähe und in Flussmündungen zur Grundausstattung. Als kulturelle Ausflugsziele lohnen die Nuraghen, vor allem Su Nuraxi bei Barumini (UNESCO-Welterbe), die Altstadt von Alghero mit ihrem katalanischen Erbe, die Hauptstadt Cagliari mit dem Stadtviertel Castello, die romanische Kirche Santissima Trinità di Saccargia sowie die Bergdörfer in der Barbagia. Naturziele sind der Nationalpark Gennargentu mit Sardiniens höchsten Gipfeln, die Schlucht Gola su Gorropu, die Neptungrotte bei Capo Caccia und das Maddalena-Archipel mit Bootsausflügen zu unbewohnten Inseln. Für Familien lohnen der Aquapark in Quartucciu bei Cagliari und Bootsausflüge zum Golf von Orosei. Wer noch ein Fahrzeug sucht, findet im Anbieter-Vergleich einen Überblick über Wohnmobil-Vermieter. Weitere Themen-Listings in der Italien-Sektion: Camping am Gardasee, am Lago Maggiore, in der Toskana, an der italienischen Adria oder weiterführende Routen unter Italien-Touren.

Campingplätze auf Sardinien - die häufigsten Fragen und Antworten

Was macht Camping auf Sardinien so besonders? +
Sardinien gilt als die Karibik Europas und bietet eine einzigartige Kombination aus weißen Sandstränden, türkisfarbenem Wasser und einer wilden, ursprünglichen Landschaft. Campingplätze liegen häufig eingebettet in duftende Pinienwälder und Eukalyptus-Haine direkt am Meer. Im Gegensatz zum italienischen Festland hat Sardinien seinen eigenen, ursprünglichen Charakter bewahrt – mit einer reichen kulinarischen Tradition, archäologischen Stätten wie den Nuraghen und einem Hinterland mit zerklüfteten Berglandschaften. Die Insel bietet Camping auf höchstem Niveau, ohne dabei ihren naturbelassenen Charme zu verlieren.

Wo liegen die schönsten Campingplätze auf Sardinien? +
Sardinien bietet rund um die gesamte Küste attraktive Campingplätze. Im Nordosten sind die Costa Smeralda und das Gebiet rund um Olbia und San Teodoro beliebt. Im Norden locken Plätze bei Palau, am Maddalena-Archipel und bei Stintino mit dem berühmten Strand La Pelosa. Die Westküste bietet naturnahe Plätze bei Alghero und an der Küstenstraße zwischen Bosa und Alghero. Im Südosten begeistert die Costa Rei mit ihren hellen Stränden, und der Golf von Orosei an der Ostküste besticht durch spektakuläre Felslandschaften. Im Hinterland finden sich kleine Agriturismi mit Stellplätzen zwischen Olivenhainen und Korkeichen.

Wie kommt man mit dem Wohnmobil nach Sardinien? +
Sardinien ist als Insel nur per Fähre oder Flugzeug erreichbar. Mit dem Wohnmobil werden am häufigsten die Fährverbindungen ab Genua, Livorno oder Piombino auf dem italienischen Festland genutzt. Die wichtigsten Ankunftshäfen auf Sardinien sind Olbia im Nordosten, Porto Torres im Norden und Cagliari im Süden. Die Überfahrt dauert je nach Route zwischen 5 und 12 Stunden. Große Fährgesellschaften wie Corsica Ferries, Moby Lines, Tirrenia und Grimaldi Lines bedienen die Strecken. Eine frühzeitige Buchung der Fähre ist besonders für die Sommermonate empfehlenswert, da die Plätze für Wohnmobile begrenzt sind.

Wann ist die beste Reisezeit für Camping auf Sardinien? +
Die Campingsaison auf Sardinien erstreckt sich von Mai bis Oktober. Als beste Reisezeit gelten Mai, Juni und September – dann sind die Temperaturen angenehm warm, das Meer hat bereits Badetemperatur und die Campingplätze sind deutlich weniger überlaufen als im Hochsommer. Im Juli und August wird es auf Sardinien sehr heiß, mit Temperaturen oft über 35 Grad, und die beliebtesten Strände und Plätze sind stark frequentiert. Der Oktober bietet noch milde Temperaturen und ruhige Strände, allerdings schließen einige Campingplätze Ende September.

Kann man auf Sardinien direkt am Strand campen? +
Ja, viele Campingplätze auf Sardinien liegen direkt am Meer und bieten Zugang zu einigen der schönsten Strände des Mittelmeers. Besonders an der Ostküste bei Costa Rei und am Golf von Orosei, im Nordosten bei San Teodoro und Budoni sowie im Nordwesten bei Alghero und Stintino gibt es Plätze mit eigenem Strandzugang. Die meisten Küstenplätze liegen in Pinienwäldern, die natürlichen Schatten spenden. Wildcampen am Strand ist auf Sardinien hingegen streng verboten – die Küstenwache und das Forstamt kontrollieren regelmäßig, besonders in der Hauptsaison.

Ist Wildcampen auf Sardinien erlaubt? +
Nein, Wildcampen ist auf Sardinien und in ganz Italien streng verboten. Ein Regionalgesetz verbietet ausdrücklich das Camping außerhalb offizieller Campingplätze – unabhängig davon, ob mit Zelt, Wohnmobil oder Campervan. In Nationalparks, an Stränden und in Naturschutzgebieten wird aktiv kontrolliert. Bußgelder können empfindlich hoch ausfallen. Legale Alternativen sind die zahlreichen offiziellen Campingplätze, Aree di Sosta (Wohnmobilstellplätze), Agriturismi mit Stellplätzen und private Stellflächen, die über verschiedene Plattformen vermittelt werden.

Eignet sich Sardinien zum Camping mit Kindern? +
Ja, Sardinien ist ein hervorragendes Campingziel für Familien. Viele Strände fallen flach ins Wasser ab und sind ideal für kleine Kinder, besonders an der Costa Rei, bei La Pelosa in Stintino und bei San Teodoro. Größere Campingplätze bieten Spielplätze, Kinderanimation, Planschbecken und Miniclubs. Auf Agriturismi-Plätzen im Hinterland können Kinder Tiere erleben und die sardische Natur entdecken. Familienfreundliche Ausflugsziele wie der Aquapark in Quartucciu bei Cagliari, die Neptungrotte bei Alghero und Bootsausflüge zum Maddalena-Archipel runden das Angebot ab.

Welche Ausflugsziele gibt es beim Camping auf Sardinien? +
Sardinien bietet weit mehr als Strandurlaub. Kulturelle Highlights sind die Nuraghen – bronzezeitliche Turmbauten, von denen Su Nuraxi bei Barumini zum UNESCO-Welterbe gehört. Die Altstadt von Alghero mit ihrem katalanischen Flair, die Hauptstadt Cagliari mit dem Stadtviertel Castello und die romanische Kirche Santissima Trinità di Saccárgia sind sehenswert. Naturliebhaber begeistern der Nationalpark Gennargentu mit Sardiniens höchsten Gipfeln, die Neptungrotte bei Capo Caccia, die Schluchten der Gola su Gorropu und das Maddalena-Archipel mit kristallklarem Wasser.

Lässt sich Sardinien gut mit dem Wohnmobil erkunden? +
Ja, Sardinien eignet sich hervorragend für eine Wohnmobil-Rundreise. Die Infrastruktur mit Campingplätzen, Aree di Sosta und Agriturismi ist gut ausgebaut. Zu beachten ist, dass die Straßen abseits der Hauptrouten oft schmal und kurvenreich sind – mit größeren Wohnmobilen über 7 Meter ist in Ortschaften und auf Küstenstraßen Vorsicht geboten. Die spektakuläre Küstenstraße zwischen Bosa und Alghero gehört zu den schönsten Strecken der Insel. Ein ausreichender Frischwasservorrat und eine Solaranlage sind empfehlenswert, da nicht alle Stellplätze über eine Vollversorgung verfügen.

Was sollte man beim Camping auf Sardinien beachten? +
Beim Camping auf Sardinien gibt es einige Besonderheiten: Die Fähre zum Festland sollte in der Hauptsaison frühzeitig gebucht werden, da Wohnmobilplätze begrenzt sind. Im Hochsommer ist ausreichend Schatten auf dem Stellplatz wichtig, da die Temperaturen über 35 Grad steigen können. Mückenschutz gehört zur Grundausstattung, besonders in Küstennähe und an Flussmündungen. In einigen touristischen Gemeinden stehen Schilder mit dem Hinweis Camping vietato – dort ist ausschließlich das Übernachten auf offiziellen Campingplätzen erlaubt. Die sardische Mülltrennung wird streng gehandhabt und sollte beachtet werden.

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