Die besten Campingplätze auf Korsika

Redaktion BetterCamping  |  Aktualisiert am 02.06.2026

Als französische Insel mit starkem italienischen Einfluss verströmt Korsika einen ganz besonderen Flair. Die viertgrößte Insel des Mittelmeers besteht zum weit überwiegenden Teil aus Berglandschaft – ideal für Wanderungen. Korsika ist aber auch berühmt für schöne Küstenstädte wie Bastia oder Ajaccio, lange Strände und traumhafte Buchten. Auf der Insel befinden sich fast 200 Campingplätze, viele davon direkt am Meer. Wir zeigen einige der schönsten Campingplätze auf Korsika.

Wohnmobil auf Campingplatz auf Korsika
© hajdar - stock.adobe.com

1. Platz: Camping Vigna Maggiore

Korsika Camping Vigna Maggiore
© https://www.vignamaggiore.com/en/gallery

Östlich von Olmeto liegt das moderne und junge 3-Sterne-Camping Vigna Maggiore mit 140 Stellplätzen und mehreren Glamping-Unterkünften. Toller Blick über die Bucht von Propriano durch eine erhöhte Hanglage – der Strand ist rund 1,5 km entfernt vom Campingplatz.

 

Die hochwertige Anlage richtet sich eher an Paare und Ruhesuchende als Familien. Es gibt zwei stilvolle Pools mit tollem Blick übers Meer, ein Spa und eine Pizzeria.

 

Einen Stellplatz auf dem schönen Boutique-Campingplatz auf Korsika bekommt ihr 2026 ab 29 €/Nacht inklusive Nebenkosten.


1. Platz

Camping Vigna Maggiore

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2. Platz: Camping Arinella Bianca

Korsika Camping Arinella Bianca
© https://www.arinellabianca.com/de/

Direkt am Strand liegt das 4,5-Sterne-Camping Arinella Bianca im Osten Korsikas. Der Platz mit 140 Stellplätzen ist für uns einer der besten Campingplätze auf Korsika.

 

Ihr findet hier schattige Stellplätze mit viel Privatsphäre, einen Wasserpark mit drei Pools und viele Aktivitäten für Kinder (Animation, Kletterwand, mehrere Sportplätze). Es gibt sogar einen Adults-Only-Pool. Highlight ist aber der 80 m breite, feinsandige Strand. Sehr gepflegte Anlage.

 

Einen Stellplatz im Camping Arinella Bianca bekommt ihr ab 32 €/Nacht in der Nebensaison (mit ACSI-Card 25 €).


2. Platz

Camping Arinella Bianca

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3. Platz: Funtana a l'Ora

Korsika Funtana a l'ora
© https://funtanaalora.fr/

Eine empfehlenswerte Camping-Option im Westen Korsikas ist der 3-Sterne-Campingplatz Funtana a l'Ora bei Porto. Der Platz liegt mitten im Wald, rund 3 km von der Küste entfernt.

 

76 terrassierte und schattige Stellplätze in steilem Gelände. Die oberen Plätze sind nur für Zelte geeignet. Es gibt einen Pool mit Blick auf den Hausberg, eine Bar und eine Pizzeria (riesige Holzofen-Pizzen). Die Badegumpen im Porto-Fluss sind fußläufig erreichbar. Renovierte sanitäre Anlagen.

 

Einen Stellplatz bekommt ihr bereits ab 25 €/Nacht. Das Funtana a l'Ora ist unser Preis-Leistungs-Sieger auf Korsika.


3. Platz

Camping Funtana a l'Ora

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4. Platz: Camping San Damiano

Korsika Camping San Damiano
© https://www.campingsandamiano.com/

Das 4-Sterne-Camping San Damiano mit 330 Stellplätzen befindet sich nahe Bastia an der Nordküste Korsikas. Tolle Lage auf dem Küstenstreifen zwischen einem großen See und dem Meer.

 

Weitläufige Anlage im Pinienwald und direkte Strandlage. Einige Stellplätze haben Meerblick. Es gibt einen Außenpool und einen Abenteuerspielplatz. Toll für Familien, die Animation ist in der Saison aber teilweise sehr laut.

 

Der Stellplatz kostet 2026 ab 25 €/Nacht zu zweit inklusive Strom. Die Plätze direkt am Meer sind etwas teurer.


4. Platz

Camping San Damiano

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5. Platz: Pertamina Village U Farniente

Korsika Pertamina Village U Farniente
© https://www.camping-pertamina.com/fr/

An der Südspitze von Korsika, fünf Fahrminuten entfernt von Bonifacio, liegt das mit 4 Sternen bewertete Pertamina Village mit 120 großen Stellplätzen (90+ m²). Die meisten davon unter großen Olivenbäumen.

 

Empfehlenswerter Platz für Familien: Es gibt einen großen Wasserpark mit gleich fünf Rutschen, Animation und mehrere Sportplätze (inklusive Tennis). Das Restaurant ist ganztägig geöffnet, die drei Waschhäuser sind modern.

 

Das Pertamina Village ist recht preiswert. Den Stellplatz für zwei Personen gibt es 2026 bereits ab 23 €/Nacht.


5. Platz

Pertamina Village U Farniente

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Camping auf Korsika

Korsika ist die viertgrößte Insel im Mittelmeer und gehört zu Frankreich. Sie liegt rund 180 Kilometer südlich vom französischen Festland und nur 12 Kilometer nördlich von Sardinien. Mit Gipfeln bis 2.706 Meter (Monte Cinto) gilt Korsika als gebirgigste Insel des Mittelmeers. Macchia-Vegetation, Pinien- und Eukalyptuswälder, Granitformationen und türkisfarbene Buchten prägen das Bild. Die Insel ist ausschließlich per Fähre vom italienischen oder französischen Festland erreichbar. Ihr reist mit eurem Wohnmobil, einem Camper Van oder einem Wohnwagen an und kombiniert Strandurlaub mit Wanderungen, Stadtbesuchen und Bootsausflügen.

 

Regionen auf Korsika

Korsika lässt sich grob in fünf Campingregionen gliedern. Die Westküste rund um Porto und Cargèse besticht mit den UNESCO-geschützten Calanches de Piana – rote, bizarr geformte Granitfelsformationen direkt am Meer – und dem Naturschutzgebiet Scandola, das nur per Boot erreichbar ist. Der Süden rund um Bonifacio und Porto-Vecchio bietet die bekanntesten Sandstrände der Insel wie Palombaggia, Santa Giulia und Rondinara sowie die spektakuläre Lage Bonifacios auf weißen Kreidefelsen. Der Norden mit dem Cap Corse, der Region Balagne, Calvi und L'Île-Rousse verbindet Olivenhaine und Weinberge mit lebhaften Hafenorten. Die Ostküste rund um Ghisonaccia und Aléria ist mit endlosen, flachen Sandstränden und vielen großen Campingplätzen die familienfreundlichste Region. Das Zentrum rund um Corte und das Restonica-Tal ist der Ausgangspunkt für Wanderungen zu Bergseen und Schluchten und Ankerpunkt für Bergurlauber.

 

Worauf ihr beim Buchen achten solltet

Korsika erreicht ihr mit dem Campingfahrzeug ausschließlich per Fähre. Die kürzesten Verbindungen führen ab den italienischen Häfen Livorno (rund 4 Stunden nach Bastia), Genua (6 bis 10 Stunden) und Savona. Von Frankreich aus fahren Fähren ab Nizza (5 bis 6 Stunden), Toulon (rund 8 Stunden) und Marseille (rund 12 Stunden). Die wichtigsten Ankunftshäfen sind Bastia, Ajaccio, Porto-Vecchio und L'Île-Rousse. Anbieter wie Corsica Ferries, Corsica Linea, Moby Lines und La Méridionale bedienen die Strecken. Eine Buchung mindestens drei bis sechs Monate im Voraus ist für Juli und August dringend empfehlenswert, da Wohnmobilplätze begrenzt sind. Auf der Insel gibt es keine Autobahnen – die Straßen führen oft als schmale, kurvige Serpentinen durch Berglandschaften und entlang spektakulärer Küsten. Pro Tag solltet ihr nicht mehr als 100 bis 150 Kilometer einplanen. Bei Wohnmobilen über 7 Meter Länge ist auf den engen Bergstraßen und in historischen Ortsdurchfahrten besondere Vorsicht geboten. Wildcampen ist auf ganz Korsika streng verboten und wird mit hohen Bußgeldern geahndet. Stellplatz-Alternativen sind Aires d'Accueil (Wohnmobilstellplätze) und Agriturismi mit Camping-Erlaubnis. Mit der ACSI Camping Card lässt sich in der Nebensaison auf vielen Plätzen sparen.

 

Praktische Hinweise

Die Campingsaison erstreckt sich von Mitte Mai bis Ende September, einige Plätze öffnen bereits im April. Beste Reisezeit sind Mai, Juni und September mit warmen Tagen, blühender Macchia im Frühling und warmem Meerwasser im Spätsommer bei deutlich weniger Andrang. Im Juli und August klettern die Temperaturen oft über 35 Grad, Schatten am Stellplatz wird zur Pflicht. Als kulturelle Ausflugsziele lohnen die Festungsstadt Bonifacio auf den Kreidefelsen, Ajaccio als Geburtsstadt Napoleons, die Zitadelle von Bastia, die mittelalterliche Bergstadt Corte mit dem Musée de la Corse und die Hafenstadt Calvi. Naturziele sind die Calanches de Piana (UNESCO-Welterbe), das Naturschutzgebiet Scandola, die Lavezzi-Inseln (per Boot ab Bonifacio), das Restonica-Tal mit den Bergseen Melo und Capitello sowie die Spelunca-Schlucht. Für Wanderer ist der GR20, der die Insel von Nord nach Süd auf rund 180 Kilometern durchquert, einer der anspruchsvollsten Weitwanderwege Europas. Die korsische Küche mit Wildschwein-Spezialitäten, dem Käse Brocciu und Kastanienmehl-Gerichten ist eine eigene Entdeckung wert. Wer noch ein Fahrzeug sucht, findet im Anbieter-Vergleich einen Überblick über Wohnmobil-Vermieter. Weitere Themen-Listings: Camping an der französischen Atlantikküste, am französischen Mittelmeer, in Südfrankreich, im Elsass oder auf Sardinien.

Campingplätze auf Korsika - die häufigsten Fragen und Antworten

Was macht Camping auf Korsika so besonders? +
Korsika wird nicht umsonst als Gebirge im Meer bezeichnet und bietet eine einzigartige Kombination aus schroffen Berglandschaften, türkisfarbenen Buchten, duftender Macchia-Vegetation und charmanten Bergdörfern. Die viertgrößte Mittelmeerinsel vereint französisches Lebensgefühl mit einer eigenwilligen korsischen Identität, hervorragender Küche und erstklassigem Wein. Rund 200 Campingplätze verteilen sich über die Insel – viele davon liegen traumhaft in Pinienwäldern direkt am Meer oder an glasklaren Bergflüssen im Landesinneren.

Welche Regionen auf Korsika eignen sich am besten zum Campen? +
Korsika lässt sich in vier Campingregionen unterteilen. Die Westküste begeistert mit dramatischen Felsformationen wie den Calanches de Piana, wilden Buchten und spektakulären Küstenstraßen. Der Süden rund um Bonifacio und Porto-Vecchio bietet die schönsten Sandstrände und kristallklares Wasser. Der Norden mit dem Cap Corse, der Balagne um Calvi und L'Île-Rousse verbindet Olivenhaine und Weinberge mit Küstenflair. Das Zentrum rund um Corte und das Restonica-Tal ist ideal für Wanderer und Naturliebhaber, die Bergseen und Schluchten entdecken möchten.

Wie kommt man mit dem Wohnmobil nach Korsika? +
Korsika ist als Insel nur per Fähre erreichbar. Von Deutschland aus sind die schnellsten Verbindungen über die italienischen Häfen Livorno (ca. 4 Stunden nach Bastia), Genua (6 bis 10 Stunden nach Bastia) und Savona möglich. Von Frankreich aus fahren Fähren ab Nizza (ca. 5 bis 6 Stunden), Toulon (ca. 8 Stunden) und Marseille (ca. 12 Stunden). Die wichtigsten Ankunftshäfen auf Korsika sind Bastia, Ajaccio, Porto-Vecchio und L'Île-Rousse. Fährgesellschaften wie Corsica Ferries, Corsica Linea, Moby Lines und La Méridionale bedienen die Strecken. Eine frühzeitige Buchung ist besonders im Sommer empfehlenswert.

Wann ist die beste Reisezeit für Camping auf Korsika? +
Die meisten Campingplätze auf Korsika sind von Mitte Mai bis Ende September geöffnet. Als beste Reisezeit gelten Mai, Juni und September – angenehme Temperaturen, blühende Macchia im Frühling und warmes Meerwasser im September bei deutlich weniger Andrang. Im Juli und August herrscht Hochsaison mit vollen Stränden und hohen Temperaturen. Besonders empfehlenswert ist der Zeitraum Mitte September bis Mitte Oktober: Das Meer ist noch warm, die Wanderwege sind leer und die Campingplätze bieten viel Platz und Privatsphäre.

Kann man auf Korsika direkt am Meer campen? +
Ja, viele Campingplätze auf Korsika liegen direkt am Meer oder nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt. Besonders an der Ostküste bei Ghisonaccia und Aléria, im Süden bei Porto-Vecchio und Bonifacio, im Nordwesten bei Calvi und an der Westküste am Golf von Sagone gibt es Plätze mit eigenem Strandzugang. Die meisten Küstencampingplätze liegen eingebettet in Pinienwälder und Eukalyptus-Haine, die natürlichen Schatten spenden. Wildcampen am Strand oder in der Natur ist auf Korsika streng verboten und wird mit hohen Bußgeldern geahndet.

Lässt sich Korsika gut mit dem Wohnmobil erkunden? +
Korsika ist ein hervorragendes Ziel für Wohnmobil-Rundreisen, erfordert aber eine angepasste Fahrweise. Es gibt keine Autobahnen auf der Insel – die Straßen führen oft als schmale, kurvige Serpentinen durch Berglandschaften und entlang spektakulärer Küsten. Mit kleineren Campervans und Kastenwagen ist die Insel problemlos befahrbar. Bei größeren Wohnmobilen über 7 Meter können enge Bergstraßen, Tunnel und historische Ortsdurchfahrten zur Herausforderung werden. Pro Tag sollten nicht mehr als 100 bis 150 Kilometer eingeplant werden. Die Infrastruktur mit Campingplätzen und Stellplätzen ist gut ausgebaut.

Welche Ausflugsziele gibt es beim Camping auf Korsika? +
Korsika bietet eine außergewöhnliche Dichte an Natur- und Kulturhighlights. Bonifacio thront spektakulär auf weißen Kreidefelsen über dem Meer und gilt als Pflichtbesuch. Die Calanches de Piana an der Westküste sind bizarr geformte rote Felsformationen und UNESCO-Welterbe. Das Naturschutzgebiet Scandola ist nur per Boot erreichbar und eines der bedeutendsten Meeresschutzgebiete des Mittelmeers. Im Zentrum bieten das Restonica-Tal und die Spelunca-Schlucht spektakuläre Wanderungen zu Bergseen. Ajaccio, die Geburtsstadt Napoleons, und die Zitadelle von Bastia sind kulturelle Höhepunkte.

Eignet sich Korsika zum Camping mit Kindern? +
Ja, Korsika ist ein abwechslungsreiches Campingziel für Familien. Besonders die Regionen um Calvi und Porto-Vecchio bieten familienfreundliche Campingplätze mit Animation, Spielplätzen und Poolanlagen. Der Strand von Calvi mit seinem flach abfallenden Ufer und rund 5 Kilometern Länge ist ideal für Kinder. An der Ostküste sind die Strände ebenfalls flach und sandig. Im Landesinneren bieten Bergflüsse natürliche Badegumpen, die bei Familien beliebt sind. Bootsausflüge zu den Lavezzi-Inseln bei Bonifacio und Schnorcheltouren in den kristallklaren Buchten begeistern Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Welche Wandermöglichkeiten gibt es auf Korsika? +
Korsika ist ein Wanderparadies und die gebirgigste Insel im Mittelmeer mit Gipfeln bis knapp 2.706 Meter (Monte Cinto). Der berühmte Fernwanderweg GR20 gilt als einer der anspruchsvollsten und schönsten Weitwanderwege Europas und durchquert die Insel von Nord nach Süd. Für Tageswanderer bieten das Restonica-Tal mit seinen Bergseen, die Spelunca-Schlucht, die Aiguilles de Bavella und die Küstenwanderwege am Cap Corse abwechslungsreiche Routen. Viele Campingplätze im Landesinneren liegen ideal als Ausgangspunkt für Bergtouren und Flusswanderungen.

Was sollte man beim Camping auf Korsika beachten? +
Beim Camping auf Korsika gibt es einige Besonderheiten: Die Fähre sollte besonders für Juli und August frühzeitig gebucht werden, da Wohnmobilplätze begrenzt sind. Auf der Insel gibt es keine Autobahnen – die Fahrzeit zwischen Bastia im Norden und Bonifacio im Süden beträgt trotz nur 170 Kilometern rund 3 Stunden. Wildcampen ist auf ganz Korsika streng verboten und wird kontrolliert. Im Hochsommer ist Sonnenschutz besonders wichtig, da die Sonne auf der Insel sehr intensiv sein kann. Die korsische Küche mit Wildschwein-Spezialitäten, Brocciu-Käse und Kastanienmehlgerichten sollte unbedingt probiert werden.

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