Viele Camper nutzen eine Induktionskochplatte als Ergänzung zum Gasherd. Die Platten sind leicht, meist nicht größer als ein DIN-A4-Blatt und haben auch bei stärkerem Wind eine gute Hitzeverteilung. Voraussetzung für den Betrieb ist immer Landstrom, der mit mindestens 10 Ampere abgesichert ist. Wir zeigen die aktuell besten kleinen Induktionskochplatten 2026.


Kochfeld: Ø 22 cm
Material: Glaskeramik
Leistung: 2.200 Watt
Maße (B x L x H): 37 x 28 x 4 cm
Gewicht: 2,1 kg
Preis (UVP): 74,99 €
Bewertung: Die edelste und leistungsstärkste Induktionskochplatte im Vergleich ist die neue KP 1032 von Severin. Das Gerät hat kompakte Maßen (nur 4 cm Höhe!) und ein unauffälliges Design. Es gibt 10 Leistungsstufen und einen Temperaturbereich von 60 bis 240 °C. Super für Camper: Die neue, matte Oberfläche ist deutlich weniger anfällig für Kratzer als die älteren Modelle von Severin. Auch als Doppel-Induktionskochplatte* erhältlich. Unser Testsieger!

Kochfeld: Ø 26 cm
Material: Keramik
Leistung: 2.000 Watt
Maße (B x L x H): 28,4 x 29 x 7 cm
Gewicht: 2,6 kg
Preis (UVP): 69,95 €
Bewertung: Die optisch ansprechendste Induktionskochplatte im Vergleich kommt von DOMO. Das Thermostat hat 9 Leistungsstufen, die über den Drehknopf mit LED-Kontrollleuchten reguliert werden. Es können Töpfe und Pfannen mit einem Durchmesser von 10 bis 22 cm verwendet werden. Etwas größer und schwerer als die Induktionsplatte von Severin, aber immer noch sehr kompakt.

Kochfeld: Ø 22 cm
Leistung: 2.000 Watt
Maße (B x L x H): 40 x 31,5 x 9,5 cm
Gewicht: 1,9 kg
Preis (UVP): 44,99 €
Bewertung: Das günstigste Kochfeld im Vergleich ist für Induktionstöpfe mit einem Durchmesser von 12 bis 20 cm geeignet. Das Gerät von Obi wirkt mit Druckknöpfen etwas weniger wertig als die anderen Induktionskochfelder im Vergleich und ist mehr als doppelt so hoch wie der Testsieger. Mit 10 Stufen bis 240 °C, 2000 Watt Leistung und automatischer Abschaltfunktion sind die Leistungswerte aber gut. Zudem ist das Gerät sehr leicht. Unser Preis-Leistungs-Sieger.
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Kochfeld: keine Angabe
Material: Glaskeramik
Leistung: 2.000 Watt
Maße (B x L x H): 35 x 28 x 4,6 cm
Gewicht: 2,1 kg
Preis (UVP): 59,90 €
Bewertung: Die Induktionskochplatte von Brunner ist etwas höher als das Gerät von Severin - allerdings auch günstiger. Mit 2.000 Watt ist es weniger leistungsstark als der Testsieger - aber uneingeschränkt für den Camping-Einsatz geeignet. Die 9 Leistungsstufen können genau wie der Timer per Druckknopf angewählt werden.

Kochfeld: Ø 19 cm
Leistung: 2.000 Watt
Maße (B x L x H): 37,5 x 33 x 10 cm
Gewicht: 1,8 kg
Preis (UVP): 54,99 €
Bewertung: Die leichteste Induktionskochplatte im Vergleich - aber mit 10 cm auch die höchste. Praktisch sind die rutschfesten Füße unter dem Gerät, Überhitzungsschutz und Abschaltautomatik sind ebenfalls integriert. Leider hat die Induktionsplatte von Tristar trotz wenig kompakter Maße nur ein Kochfeld mit 19 cm Durchmesser.
Induktionskochplatten sind eine moderne, saubere und energieeffiziente Alternative zum Gaskocher – auch beim Campen. Immer mehr Camper setzen auf diese Technik, besonders auf Campingplätzen mit Stromanschluss oder im Wohnmobil mit Wechselrichter und Solaranlage. Doch Induktion hat spezielle Anforderungen und ist nicht für jeden Einsatzzweck geeignet.
Der größte Vorteil von Induktionskochplatten ist ihre schnelle und präzise Erhitzung. Da die Wärme direkt im Topfboden erzeugt wird, geht kaum Energie verloren. Das spart Zeit und Strom. Gleichzeitig bleibt die Kochplatte relativ kühl, was die Sicherheit beim Kochen erhöht – besonders bei Kindern oder in engen Fahrzeugküchen. Zudem gibt es keine offene Flamme und keine Verbrennungsgefahr durch austretendes Gas.
Allerdings benötigen Induktionsplatten - genau wie Elektrogrills - eine ausreichend starke Stromquelle. Auf vielen Campingplätzen mit 230 V Landstrom ist der Betrieb problemlos möglich, doch die Platte sollte nicht zu viel Leistung ziehen – sonst fliegt die Sicherung. Geräte mit einstellbarer Leistungsbegrenzung (z. B. 800, 1000 oder 1500 Watt) sind hier besonders empfehlenswert. Für autarkes Campen mit Wechselrichter und Batterie muss die Energieversorgung gut geplant sein, da Induktionsplatten kurzfristig hohe Strommengen benötigen.
Ein weiterer Punkt: Nicht jeder Topf funktioniert auf Induktion. Das Kochgeschirr muss magnetisch leitfähig sein, meist aus Edelstahl oder Eisen. Alu- oder Kupfertöpfe ohne Induktionsboden sind ungeeignet. Wer umrüstet, sollte das Kochgeschirr vorher prüfen oder entsprechend neues anschaffen.
In Sachen Größe und Gewicht punkten viele Induktionskochfelder durch ihre kompakte Bauweise. Es gibt sie als einzelne Kochplatte oder Doppelkochfeld, oft mit Touch-Bedienung, Timer und Temperaturregelung. Sie lassen sich leicht reinigen, da nichts einbrennen kann – ideal für sauberes und unkompliziertes Kochen.
Fazit: Induktionskochplatten sind eine komfortable Lösung für Camper, die Zugang zu ausreichend Strom haben – etwa auf Campingplätzen oder im Wohnmobil mit Solaranlage. Sie bieten schnelles, sicheres und sauberes Kochen ohne Flamme. Wer hingegen überwiegend autark, mit Zelt oder ohne starken Stromanschluss unterwegs ist, sollte eher bei Gaskochern bleiben oder den Strombedarf gut kalkulieren.
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