Top 5 | Die besten Induktionsplatten 2026

Viele Camper nutzen eine Induktionskochplatte als Ergänzung zum Gasherd. Die Platten sind leicht, meist nicht größer als ein DIN-A4-Blatt und haben auch bei stärkerem Wind eine gute Hitzeverteilung. Voraussetzung für den Betrieb ist immer Landstrom, der mit mindestens 10 Ampere abgesichert ist. Wir zeigen die aktuell besten kleinen Induktionskochplatten 2026.

Kochvorgang mit Induktionsplatte im Wohnmobil 2026
© Lucky Dragon - stock.adobe.com

TESTSIEGER: Severin KP 1032 Induktionskochplatte

Severin KP 1032 Induktionskochplatte
© Fritz Berger

Kochfeld: Ø 22 cm

Material: Glaskeramik

Leistung: 2.200 Watt

Maße (B x L x H): 37 x 28 x 4 cm

Gewicht: 2,1 kg

Preis (UVP): 74,99 €

 

Bewertung: Die edelste und leistungsstärkste Induktionskochplatte im Vergleich ist die neue KP 1032 von Severin. Das Gerät hat kompakte Maßen (nur 4 cm Höhe!) und ein unauffälliges Design. Es gibt 10 Leistungsstufen und einen Temperaturbereich von 60 bis 240 °C. Super für Camper: Die neue, matte Oberfläche ist deutlich weniger anfällig für Kratzer als die älteren Modelle von Severin. Auch als Doppel-Induktionskochplatte* erhältlich. Unser Testsieger!


2. Platz: DOMO Induktionskochplatte

DOMO Induktionskochplatte
© CampingWagner

Kochfeld: Ø 26 cm

Material: Keramik

Leistung: 2.000 Watt

Maße (B x L x H): 28,4 x 29 x 7 cm

Gewicht: 2,6 kg

Preis (UVP): 69,95 €

 

Bewertung: Die optisch ansprechendste Induktionskochplatte im Vergleich kommt von DOMO. Das Thermostat hat 9 Leistungsstufen, die über den Drehknopf mit LED-Kontrollleuchten reguliert werden. Es können Töpfe und Pfannen mit einem Durchmesser von 10 bis 22 cm verwendet werden. Etwas größer und schwerer als die Induktionsplatte von Severin, aber immer noch sehr kompakt.


3. Platz: Obi Induktionskochfeld | Preis-Leistungs-Sieger

OBI Induktionskochfeld 2026 Preis-Leistungs-Sieger
© Obi

Kochfeld: Ø 22 cm

Leistung: 2.000 Watt

Maße (B x L x H): 40 x 31,5 x 9,5 cm

Gewicht: 1,9 kg

Preis (UVP): 44,99 €

 

Bewertung: Das günstigste Kochfeld im Vergleich ist für Induktionstöpfe mit einem Durchmesser von 12 bis 20 cm geeignet. Das Gerät von Obi wirkt mit Druckknöpfen etwas weniger wertig als die anderen Induktionskochfelder im Vergleich und ist mehr als doppelt so hoch wie der Testsieger. Mit 10 Stufen bis 240 °C, 2000 Watt Leistung und automatischer Abschaltfunktion sind die Leistungswerte aber gut. Zudem ist das Gerät sehr leicht. Unser Preis-Leistungs-Sieger.


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4. Platz: Brunner Hot Point Induktionskochplatte

Brunner Hot Point Induktionskochplatte
© Fritz Berger

Kochfeld: keine Angabe

Material: Glaskeramik

Leistung: 2.000 Watt

Maße (B x L x H): 35 x 28 x 4,6 cm

Gewicht: 2,1 kg

Preis (UVP): 59,90 €

 

Bewertung: Die Induktionskochplatte von Brunner ist etwas höher als das Gerät von Severin - allerdings auch günstiger. Mit 2.000 Watt ist es weniger leistungsstark als der Testsieger - aber uneingeschränkt für den Camping-Einsatz geeignet. Die 9 Leistungsstufen können genau wie der Timer per Druckknopf angewählt werden.


5. Platz: Tristar IK-6161 Induktionskochplatte

Tristar IK-6161 Induktionskochplatte 2026
© CampingWagner

Kochfeld: Ø 19 cm

Leistung: 2.000 Watt

Maße (B x L x H): 37,5 x 33 x 10 cm

Gewicht: 1,8 kg

Preis (UVP): 54,99 €

 

Bewertung: Die leichteste Induktionskochplatte im Vergleich - aber mit 10 cm auch die höchste. Praktisch sind die rutschfesten Füße unter dem Gerät, Überhitzungsschutz und Abschaltautomatik sind ebenfalls integriert. Leider hat die Induktionsplatte von Tristar trotz wenig kompakter Maße nur ein Kochfeld mit 19 cm Durchmesser.


Induktionskochfelder beim Camping | Darauf solltet ihr achten

Induktionskochplatten sind eine moderne, saubere und energieeffiziente Alternative zum Gaskocher – auch beim Campen. Immer mehr Camper setzen auf diese Technik, besonders auf Campingplätzen mit Stromanschluss oder im Wohnmobil mit Wechselrichter und Solaranlage. Doch Induktion hat spezielle Anforderungen und ist nicht für jeden Einsatzzweck geeignet.

 

Der größte Vorteil von Induktionskochplatten ist ihre schnelle und präzise Erhitzung. Da die Wärme direkt im Topfboden erzeugt wird, geht kaum Energie verloren. Das spart Zeit und Strom. Gleichzeitig bleibt die Kochplatte relativ kühl, was die Sicherheit beim Kochen erhöht – besonders bei Kindern oder in engen Fahrzeugküchen. Zudem gibt es keine offene Flamme und keine Verbrennungsgefahr durch austretendes Gas.

 

Allerdings benötigen Induktionsplatten - genau wie Elektrogrills - eine ausreichend starke Stromquelle. Auf vielen Campingplätzen mit 230 V Landstrom ist der Betrieb problemlos möglich, doch die Platte sollte nicht zu viel Leistung ziehen – sonst fliegt die Sicherung. Geräte mit einstellbarer Leistungsbegrenzung (z. B. 800, 1000 oder 1500 Watt) sind hier besonders empfehlenswert. Für autarkes Campen mit Wechselrichter und Batterie muss die Energieversorgung gut geplant sein, da Induktionsplatten kurzfristig hohe Strommengen benötigen.

 

Ein weiterer Punkt: Nicht jeder Topf funktioniert auf Induktion. Das Kochgeschirr muss magnetisch leitfähig sein, meist aus Edelstahl oder Eisen. Alu- oder Kupfertöpfe ohne Induktionsboden sind ungeeignet. Wer umrüstet, sollte das Kochgeschirr vorher prüfen oder entsprechend neues anschaffen.

 

In Sachen Größe und Gewicht punkten viele Induktionskochfelder durch ihre kompakte Bauweise. Es gibt sie als einzelne Kochplatte oder Doppelkochfeld, oft mit Touch-Bedienung, Timer und Temperaturregelung. Sie lassen sich leicht reinigen, da nichts einbrennen kann – ideal für sauberes und unkompliziertes Kochen.

 

Fazit: Induktionskochplatten sind eine komfortable Lösung für Camper, die Zugang zu ausreichend Strom haben – etwa auf Campingplätzen oder im Wohnmobil mit Solaranlage. Sie bieten schnelles, sicheres und sauberes Kochen ohne Flamme. Wer hingegen überwiegend autark, mit Zelt oder ohne starken Stromanschluss unterwegs ist, sollte eher bei Gaskochern bleiben oder den Strombedarf gut kalkulieren.

Induktionsplatten – die häufigsten Fragen und Antworten

Welche Vorteile haben Induktionskochplatten beim Camping? +
Induktionskochplatten sind eine moderne, saubere und energieeffiziente Alternative zum Gaskocher. Sie erhitzen Töpfe und Pfannen durch ein elektromagnetisches Feld direkt – ohne offene Flamme und ohne Gasflasche. Da die Kochplatte selbst nicht heiß wird, kann nichts einbrennen, und die Reinigung beschränkt sich auf ein kurzes Abwischen mit einem feuchten Tuch. Induktionsplatten heizen deutlich schneller auf als herkömmliche Elektrokochplatten und verbrauchen dabei weniger Strom. Die Temperatur lässt sich stufenweise oder stufenlos präzise regulieren, viele Modelle bieten zusätzlich einen Timer und eine Abschaltautomatik. Durch die kompakte und flache Bauweise nehmen sie im Campingfahrzeug wenig Platz weg. Außerdem entsteht kein Rauch und kein Gasgeruch – ideal für sauberes Kochen auf dem Campingplatz oder unter der Markise.

Worauf sollte man beim Kauf einer Camping-Induktionskochplatte achten? +
Wichtig sind Leistung, Größe, Gewicht und Bedienkomfort. Die Leistung kompakter Induktionsplatten liegt zwischen 1.800 und 2.200 Watt – das reicht für schnelles Aufkochen von Wasser und vielseitiges Kochen. Beim Gewicht gibt es große Unterschiede: Leichte Modelle wiegen unter zwei Kilogramm und sind ideal für den Transport. Die Bauhöhe variiert ebenfalls – besonders flache Geräte lassen sich gut im Wohnmobil oder Camper Van verstauen. Auf die Größe des Kochfelds achten: Gängige Modelle eignen sich für Töpfe mit einem Durchmesser von 10 bis 22 Zentimetern. Touch-Bedienung oder ein Drehknopf mit LED-Kontrollleuchten sorgen für einfache Handhabung. Mehrere Leistungsstufen – idealerweise neun oder mehr – ermöglichen feines Regulieren der Hitze. Überhitzungsschutz und Abschaltautomatik sind wichtige Sicherheitsmerkmale. Wer für zwei Personen gleichzeitig kochen möchte, sollte eine Doppel-Induktionsplatte in Betracht ziehen.

Welche Stromversorgung braucht man für eine Induktionskochplatte beim Camping? +
Induktionskochplatten benötigen 230-Volt-Wechselstrom. Auf den meisten Campingplätzen in Europa ist Landstrom mit ausreichender Leistung verfügbar – hier kann die Induktionsplatte einfach an die Steckdose angeschlossen werden. Allerdings sollte die Stromabsicherung des Campingplatzes beachtet werden: Viele Plätze bieten nur 4 bis 6 Ampere, was bei einer 2.000-Watt-Platte knapp werden kann, wenn gleichzeitig andere Verbraucher laufen. Im Wohnmobil lässt sich eine Induktionsplatte über einen Wechselrichter oder eine leistungsstarke Powerstation betreiben. Dafür sollte die Powerstation mindestens 2.000 Watt Dauerleistung liefern können. Faltbare Solarpanels können die Powerstation tagsüber wieder aufladen. Für Camper, die überwiegend autark ohne Stromanschluss unterwegs sind, bleibt ein Gaskocher die unabhängigere Lösung – eine Induktionsplatte eignet sich dann gut als Ergänzung.

Braucht man spezielles Geschirr für Induktionskochplatten? +
Ja, für Induktionskochplatten wird magnetisches Kochgeschirr benötigt. Das elektromagnetische Feld der Platte kann nur ferromagnetische Materialien erhitzen – dazu gehören Edelstahl mit magnetischem Boden, Gusseisen und emaillierter Stahl. Nicht geeignet sind Töpfe und Pfannen aus reinem Aluminium, Kupfer oder nichtmagnetischem Edelstahl. Ein einfacher Test: Wenn ein Magnet am Topfboden haftet, funktioniert das Geschirr auf Induktion. Wer bereits Campinggeschirr aus Edelstahl besitzt, sollte vor dem Kauf prüfen, ob es induktionsgeeignet ist – viele hochwertige Campingtöpfe und -pfannen sind es bereits. Beim Neukauf auf die Kennzeichnung „induktionsgeeignet" oder das Spiralsymbol auf der Verpackung achten. Der Topfdurchmesser sollte zur Größe des Kochfelds passen, da zu kleine oder zu große Töpfe die Effizienz verringern.

© Header: New Africa - stock.adobe.com | © Teaser Gasgrill: New Africa - stock.adobe | © Teaser Campingkocher: Peter Atkins - stock.adobe.com | © Teaser Elektrogrill: exclusive-design - stock.adobe.com