Die besten Campingplätze rund um Göteborg

Redaktion BetterCamping  |  Aktualisiert am 07.07.2026

Göteborg ist Schwedens zweitgrößte Stadt und liegt an der Westküste zwischen Kattegatt und dem Bohusläner Schärengarten. Die Stadt verbindet maritimes Hafenflair mit grünen Parks, kompaktem Zentrum und der Nähe zu Felsinseln, Sandstränden und Wäldern. Rund um Göteborg findet ihr mit eurem Wohnmobil, Wohnwagen oder Camper Van stadtnahe Campingplätze mit Straßenbahn-Anbindung ebenso wie ruhige Uferplätze in der Schärenlandschaft. Wir stellen euch die besten Campingplätze rund um Göteborg vor.

Wohnmobil vor See in Göteborg
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1. Platz: Lisebergs Camping Askim Strand

Campingplätze Göteborg Lisebergs Camping Askim Strand
© https://www.liseberg.se/boende/camping-askim-strand/

Weniger als 20 Minuten Autofahrt von der Göteborger Innenstadt entfernt liegt das wunderschöne Lisebergs Camping Askim Strand direkt an der Nordsee. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Vergnügungspark in Göteborg.

 

Mit dem Bus seid ihr schnell in der Stadt, eine Bushaltestelle ist nur wenige Gehminuten vom Platz entfernt.

 

259 Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile mit einer Größe von 80–100 m² bietet der Platz. Die meisten Plätze sind parzelliert und haben einen Stromanschluss. Außerdem gibt es rund 150 Zeltplätze.

 

Auf dem Platz gibt es eine kleine Badestelle direkt am Askim-Fjord, außerdem einen schönen Spielplatz und eine Minigolfanlage. Die beiden Sanitärhäuser sind gepflegt. Brötchen und Dinge für den täglichen Bedarf bekommt ihr im kleinen Shop.

 

Das Lisebergs Camping Askim Strand ist 2026 von Ende April bis Ende August geöffnet. Und aufgrund der gepflegten Anlage unser Favorit für einen Campingurlaub in direkter Umgebung von Göteborg. Der Stellplatz kostet in der Nebensaison 30 €/Nacht inklusive Strom und rund 41 €/Nacht in der Hauptsaison. Strom und Duschen sind im Preis enthalten.

1. Platz

Lisebergs Camping Askim Strand

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2. Platz: Lisebergsbyn

Campingplätze Göteborg Lisebergsbyn
© https://www.liseberg.se/boende/lisebergsbyn/

Fast direkt im Zentrum Göteborgs befindet sich der Campingplatz Lisebergsbyn. Das Messegelände und der bekannte Freizeitpark Liseberg sind mit der Straßenbahn in nur 10 Minuten Fahrzeit zu erreichen.

 

Knapp 160 Stellplätze für Touristen mit Stromanschluss (80-100 m²) bietet der Platz, alle parzelliert auf einer Wiese. Die günstigeren Stellplätze für Wohnmobile (Motorhomes only) sind etwas kleiner und asphaltiert. Außerdem gibt es rund 40 Zeltplätze.

 

Der Campingplatz liegt auf einem von Wald umgebenen Wiesengelände – mit einem kleinen Bach und zwei Teichen. Es gibt einen kleinen Spielplatz. Highlight für Kinder ist aber der gut zu erreichende Freizeitpark Liseberg. Im angeschlossenen B & B kann gefrühstückt werden. Auch Brot zum Mitnehmen wird angeboten. Das moderne Sanitärhaus ist sehr sauber.

 

Lisebergsbyn ist ganzjährig geöffnet. Die Standardplätze für Womos auf der Wiese kosten in der Nebensaison 30 €/Nacht, die asphaltierten Plätze 26 €/Nacht. In der Hauptsaison liegen die Preise für die Grasplätze bei 40 €/Nacht bzw. 36 €/Nacht für einen asphaltierten Stellplatz. Lisebergsbyn ist sehr zu empfehlen für einen Göteborg-Trip 2026 mit Campingfahrzeug.

2. Platz

Campingplatz Lisebergsbyn

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3. Platz: Hanatorps Camping

Campingplätze Göteborg Hanatorps Camping
© https://www.hanatorp.se/indexDe.html

Mit einer Fahrzeit von 60 Minuten bis nach Göteborg ist Hanatorps Camping deutlich dezentraler gelegen als andere Campingplätze. Aber dafür in wunderschöner Lage am nördlichen Rand des Öresjön Sees.

 

150 parzellierte Stellplätze, alle mit Stromanschluss, befinden sich auf dem Hanatorps Camping. Viele der Stellplätze haben Seeblick, einige liegen sogar direkt am Badestrand oder am westlich gelegenen Hundestrand.

 

Am traumhaften See mit schönem Badestrand können Kanus, (Tret-)boote und SUPs geliehen werden. Das Hanatorps Camping hat eine Minigolf- und eine Bouleanlage sowie einen Spielplatz und einen kleinen Bolzplatz. Es gibt einen Kiosk mit Eisverkauf und Brötchenservice und ein thailändisches (!) Restaurant mit Seeblick. Die vier Sanitärhäuser sind sehr gepflegt.

 

Hanatorps Camping ist 2026 von Ende April bis Ende September geöffnet. Die Preise starten bei 25 €/Nacht für den Stellplatz in der Nebensaison und 32 €/Nacht in der Hauptsaison. Bessere Lagen gibt es gegen Aufpreis. Wenn die Entfernung nach Göteborg für euch kein Problem darstellt, ist der Campingplatz auch für einen längeren Aufenthalt sehr zu empfehlen.

3. Platz

Hanatorps Camping

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4. Platz: Skotteksgården Camping

Campingplätze Göteborg Schweden Skotteksgarden Camping
© https://www.skottek.se/de/camping/wohnwagen-wohnmobil/

Ebenfalls gut 60 Minuten Fahrzeit entfernt von Göteborg liegt das kleine familiengeführte Skotteksgården Camping direkt am Asundensee.

 

Nur 50 Stellplätze (100 m²) für Wohnmobile und Wohnwagen - alle inklusive Strom – befinden sich auf dem Platz. Dazu kommen einige Plätze ohne Strom für Zelte und kleine Camper Vans.

 

Die Wege auf dem Campingplatz sind angenehm kurz. Ihr seid schnell am See mit Sandstrand, Bademöglichkeit, Liegewiese und Sprungturm. Ein Anbieter vermietet Kanus und Boote. Es gibt einen Spielplatz, einen Beachvolleyballplatz und sogar eine Sauna mit Whirlpool. Im Restaurant bekommt ihr hochwertige schwedische Küche – hier müsst ihr allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Wege zu den vier modernen Sanitätshäusern sind kurz.

 

Der Platz hat 2026 von Anfang April bis Ende September geöffnet. Die Preise liegen bei 32 €/Nacht in der Nebensaison und 41 €/Nacht in der Hauptsaison. Alle Nebenkosten sind enthalten. Wenn ihr Ruhe und Entspannung auf einem sehr kleinen Platz sucht, könnte das Skotteksgården Camping passend für euch sein. Ihr müsst aber einplanen, dass ihr nach Göteborg eine Stunde Fahrzeit habt.

4. Platz

Skotteksgården Camping

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5. Platz: Marstrands Familjecamping

Campingplätze Göteborg Marstrands Familjecamping
© https://www.marstrandscamping.se/camping

Das Marstrands Familjecamping liegt rund 50 Fahrminuten entfernt von Göteborg auf der Schäreninsel Koö. In nur rund 100 m seid ihr an der Nordsee mit Sandstrand und einer kleinen Badebucht.

 

Der eher kleine Campingplatz hat rund 100 parzellierte Standplätze mit Stromanschluss und einer Größe von 70–100 m².

 

Der Platz eignet sich neben Fahrten nach Göteborg für einen Besuch der autofreien Insel Marstrand und der gleichnamigen Kleinstadt. Die Fähre erreicht ihr zu Fuß in 15 Minuten. Auf dem Campingplatz gibt es einen schönen Abenteuerspielplatz mit Seilgarten und den für Schweden obligatorischen Minigolfplatz. Im kleinen Shop gibt es täglich frische Brötchen. Die Sanitäranlagen sind in die Jahre gekommen und sehr einfach ausgestattet, aber sauber.

 

Das Marstrands Familjecamping ist 2026 von Mitte April bis Mitte September geöffnet. Der Platz ist – auch aufgrund seiner guten Lage – relativ teuer. In der Nebensaison zahlt ihr für einen Stellplatz 33 €/Nacht und in der Hauptsaison 37 €/Nacht. Duschen (0,43 €/4 Min.) und Strom 4,30 €/Nacht werden separat abgerechnet - das ist eher ungewöhnlich für Schweden.

5. Platz

Marstrands Familjecamping

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Camping in Göteborg

Göteborg trägt sein Erbe als Hafenstadt sichtbar vor sich her: alte Werftkräne am Ufer, breite Kais am Göta älv, Fischauktionen im Morgengrauen und die Feskekôrka, eine Halle in Kirchenform, in der seit 1874 Fisch verkauft wird. Gleichzeitig ist es eine Stadt der kurzen Wege – das Zentrum ließe sich zu Fuß durchqueren, und binnen einer halben Stunde stehen die Räder eures Wohnmobils auf einem Felsen über dem Meer. Mit eurem Wohnmobil, einem Camper Van oder einem Wohnwagen findet ihr im 60-Minuten-Radius eine gute Auswahl an Campingplätzen – stadtnah mit Straßenbahnanschluss oder draußen in den Schären.

 

Was Göteborg ausmacht

Drei Dinge prägen die Region. Erstens die Schären: Nördlich vor der Stadt beginnt der Bohusläner Schärengarten mit tausenden Fels-Inseln, glatt geschliffen von der Eiszeit, und der Insel Marstrand mit ihrer Festung aus dem 17. Jahrhundert – südlich zieht sich der Schärengarten von Göteborg über die autofreien Inseln der Skärgård wie Brännö, Köpstadtsön und Styrsö. Zweitens die holländischen Wurzeln: 1621 vom schwedischen König Gustav II. Adolf gegründet und von holländischen Baumeistern geplant, zieht sich bis heute ein rechtwinkliges Kanalsystem durch das Zentrum – man sagt, Göteborg sei die niederländischste Stadt Skandinaviens. Drittens das Alltagsgefühl: Fika im Holzhaus-Viertel Haga, Kanelbullar aus dem Ofen, Vergnügungspark Liseberg am Rand des Zentrums und Fußball auf dem Ullevi – Göteborg ist eine Arbeiter- und Studentenstadt geblieben, unaufgeregt und pragmatisch.

 

Worauf ihr beim Buchen achten solltet

Göteborg ist aus Deutschland am schnellsten über die Nachtfähre Kiel–Göteborg erreichbar – die Stena-Line-Fähre legt abends in Kiel ab und morgens direkt am Terminal Nähe Zentrum an. Alternativ führt die Landroute über die A7 durch Dänemark, über die Storebæltbrücke und die Öresundbrücke nach Malmö (beide mautpflichtig). Von dort sind es noch rund 280 Kilometer die E6 hoch. Weitere Fährverbindungen gibt es von Rostock und Travemünde nach Trelleborg. In Göteborg wird eine elektronische City-Maut (Trängselskatt) erhoben – werktags 6:00 bis 18:29 Uhr, wochenends, an Feiertagen und im Juli gebührenfrei. Mit dem Wohnmobil ist es sinnvoll, einen Platz am Stadtrand zu wählen und mit der Straßenbahn ins Zentrum zu pendeln – Göteborg hat eines der größten Straßenbahnnetze Nordeuropas. Tagfahrlicht ist ganzjährig Pflicht, bezahlt wird in Schwedischen Kronen (SEK).

 

Praktische Hinweise

Die Campingsaison reicht von Anfang Mai bis Ende September. Beste Reisezeit sind Juni und September – angenehme Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad, weniger Andrang und lange Tage. Um die Sommersonnenwende (Midsommar) Ende Juni gibt es in Göteborg rund 17 Stunden Tageslicht; nachts wird es nur noch dämmrig. Wer im Hochsommer reist, sollte an Mückenschutz denken – in den Wäldern und an den Seen gehören die kleinen Plagegeister zur Saison. Auf vielen Campingplätzen wird Warmwasser separat abgerechnet – das ist Standard und nicht ungewöhnlich. Dank des schwedischen Jedermannsrechts (Allemansrätten) ist freies Wandern und Beerenpflücken in der Natur erlaubt; mit Wohnmobil und Wohnwagen ist freies Übernachten allerdings nicht davon abgedeckt und wird im Allgemeinen nur für eine Nacht außerhalb von Sichtweite zu Wohnhäusern toleriert. Passende Routen-Ideen liefert unsere Übersicht zu Wohnmobil-Touren in Schweden.

Campingplätze rund um Göteborg - die häufigsten Fragen und Antworten

Was macht Camping in Göteborg so besonders? +
Göteborg verbindet Hafenstadt-Charakter mit direkter Nähe zu Natur und Schärengarten. Die Stadt liegt am Kattegatt an der Mündung des Göta älv und hat ein kompaktes Zentrum, das sich zu Fuß erkunden lässt. Vor der Stadt beginnt der Schärengarten der Provinz Bohuslän, der sich mit über 8.000 Inseln bis zur norwegischen Grenze im Norden erstreckt – die Göteborger Schären selbst umfassen rund 20 Inseln, darunter die autofreien Süd-Schären Brännö, Styrsö, Donsö und Vrångö. Campingplätze befinden sich sowohl stadtnah mit Straßenbahnanschluss als auch draußen in der Natur an Fels-Inseln, Sandstränden und Wäldern. Dank des schwedischen Jedermannsrechts (Allemansrätten) ist die Natur frei zugänglich – für Zeltübernachtungen, nicht aber für Wohnmobile oder Wohnwagen. Im Sommer sorgen rund 17 Stunden Tageslicht für lange Abende am Wasser.

Welche Campingregionen gibt es rund um Göteborg? +
Rund um Göteborg gibt es Campingplätze in mehreren Richtungen. Stadtnah bietet Askim im Südwesten Sandstrand am Kattegatt und liegt nur wenige Kilometer vom Vergnügungspark Liseberg entfernt. Direkt am Vergnügungspark liegt die Lisebergsbyn mit Straßenbahnanschluss ins Zentrum. Der Delsjön-See am Ostrand der Stadt liegt im Naturreservat und ist von Wäldern umgeben – hier befinden sich Plätze wie Kärralunds Stugby & Camping mit direkter Bus- und Straßenbahnverbindung. Südlich der Stadt verläuft die E6 Richtung Kungsbacka mit Zugang zu langen Sandstränden. Nördlich beginnt die Provinz Bohuslän mit der Insel Marstrand und ihrer Festung Carlsten aus dem 17. Jahrhundert. Im Osten liegt die Provinz Västergötland mit Wäldern und Seen als Ausgangspunkt für Ausflüge Richtung Vänern – Schwedens größtem See.

Wann ist die beste Reisezeit für Camping rund um Göteborg? +
Die Campingsaison rund um Göteborg reicht von Anfang Mai bis Ende September. Ab Mai öffnen die meisten Campingplätze und die Temperaturen klettern auf 15 bis 20 Grad. Juni und September bieten eine gute Balance aus mildem Wetter, langen Tagen und weniger Andrang. Im Juli und August herrscht Hochsaison – die Schweden strömen an die Westküste und beliebte Plätze können frühzeitig ausgebucht sein. Um die Sommersonnenwende (Midsommar) Ende Juni gibt es in Göteborg rund 17 Stunden Tageslicht; nachts wird es nur noch dämmrig. Das Kattegatt vor Göteborg bietet im Hochsommer Wassertemperaturen um 17 bis 19 Grad. Der Golfstrom sorgt an der Westküste für mildere Winter als in Ostschweden. Einige Campingplätze wie Kärralunds Stugby und Nya Varvet Camping sind ganzjährig geöffnet.

Wie ist Göteborg mit dem Wohnmobil erreichbar? +
Göteborg ist aus Deutschland auf zwei Wegen gut erreichbar. Am schnellsten geht es mit der Nachtfähre Kiel–Göteborg der Stena Line: Abfahrt abends in Kiel, Ankunft morgens direkt am Terminal in Göteborg – nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Alternativ führt die Landroute über die A7 durch Dänemark, über die Storebæltbrücke und die Öresundbrücke nach Malmö (beide Brücken sind mautpflichtig); von dort sind es rund 280 Kilometer über die E6 nach Norden. Weitere Fährverbindungen gibt es von Rostock und Travemünde nach Trelleborg. Eine Übersicht aller Fährverbindungen bietet flusskreuzfahrt-vergleich.de. Eine Autobahnmaut gibt es in Schweden nicht, allerdings wird in Göteborg eine elektronische City-Maut (Trängselskatt) erhoben – werktags 6:00 bis 18:29 Uhr, wochenends, an Feiertagen und im Juli gebührenfrei. Mit dem Wohnmobil sollte die Fahrt direkt ins Zentrum vermieden werden; empfehlenswert ist ein Campingplatz am Stadtrand und die Nutzung der Straßenbahn. Tagfahrlicht ist ganzjährig Pflicht, bezahlt wird in Schwedischen Kronen (SEK).

Was kann man im Göteborger Schärengarten unternehmen? +
Der Schärengarten vor Göteborg gliedert sich in Süd-Schären und Nord-Schären. Die Süd-Schären mit den autofreien Inseln Brännö, Asperö, Köpstadsö, Styrsö, Donsö und Vrångö sind ganzjährig bewohnt und über die Straßenbahnlinie 11 zum Fährhafen Saltholmen erreichbar – das Nahverkehrsticket von Västtrafik gilt sowohl für Straßenbahn als auch Schärenfähre. Die Nord-Schären mit Hönö, Öckerö und den kleineren Inseln sind über die kostenlose Autofähre von Lilla Varholmen erreichbar. Zum Bohusläner Schärengarten weiter nördlich gehört Marstrand mit der Festung Carlsten aus dem 17. Jahrhundert – im Juli findet dort die Segelregatta Match Cup Sweden statt. Auf den Inseln lassen sich Wanderungen entlang glatt geschliffener Granitfelsen, Badebuchten, Kajakfahrten und Fischerdörfer mit roten Bootshäusern erleben. Der Küstenwanderweg Kuststigen führt entlang der Bohusläner Küste und lässt sich in Etappen begehen.

Eignet sich die Region Göteborg zum Camping mit Kindern? +
Göteborg und Umgebung eignen sich gut für Familien mit Kindern. Der Vergnügungspark Liseberg im Zentrum ist der größte Vergnügungspark Skandinaviens und bietet Achterbahnen, Karussells und Themenbereiche. Das Wissenschaftszentrum Universeum vereint Regenwald, Aquarium und Experimente unter einem Dach. Der Slottsskogen-Park im Süden der Stadt beherbergt einen kostenlosen Zoo mit heimischen Tierarten. Auf der Museumsinsel Djurgården in Göteborg – nicht zu verwechseln mit Stockholms Djurgården – liegt das Volvo Museum, das die Geschichte der schwedischen Automarke zeigt. Ein Besuch in der Feskekôrka (Fischkirche) – einer Markthalle aus dem Jahr 1874 in Gestalt einer gotischen Kirche – vermittelt die Hafenkultur der Stadt. Viele Campingplätze wie die Lisebergsbyn oder Askim Strand haben Spielplätze, Minigolf und Badestellen. Der Botanische Garten mit über 16.000 Pflanzenarten ist einer der größten Nordeuropas.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es rund um Göteborg? +
Göteborg bietet eine hohe Dichte an Sehenswürdigkeiten. Die Stadt wurde 1621 von König Gustav II. Adolf gegründet und von niederländischen Baumeistern nach dem Vorbild Amsterdams geplant – das rechtwinklige Kanalsystem im Zentrum zeugt noch heute davon. Das Holzhaus-Viertel Haga aus dem 17. Jahrhundert ist heute Café- und Handwerkerviertel und für seine Kanelbullar (Zimtschnecken) bekannt. Die Prachtstraße Avenyn führt von der Oper bis zum Kunstmuseum. Das Volvo Museum in Arendal zeigt die Geschichte der schwedischen Traditionsmarke. Nördlich der Stadt liegt Bohuslän mit rundgeschliffenen Granitküsten, Fischerdörfern und dem UNESCO-Welterbe Felsritzungen von Tanum aus der Bronzezeit. Der Meeresnationalpark Kosterhavet nahe der norwegischen Grenze war der erste Nationalpark seiner Art in Schweden. Das Aquarellmuseum Nordiska Akvarellmuseet auf der Insel Tjörn zeigt zeitgenössische Aquarelle. Auf der Insel Vinga im nördlichen Schärengarten steht der Leuchtturm Vinga fyr aus dem Jahr 1890.

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