Top 7 | Die besten Powerstations 2026

Powerstations haben sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Vor allem die robusten LiFePO4-Akkus eignen sich für den mobilen Einsatz - es werden aber nach wie vor auch neue Powerstations mit leichten Lithium-Ionen-Akkus verkauft. Moderne Powerstations sind langlebig, robust und mit geringem Gewicht optimal für den Outdoor-Einsatz geeignet. Sie können mit Landstrom, aber auch autark mit Solarpanels geladen werden. Wir stellen die besten Powerstations für die Saison 2026 vor.

Zwei Menschen vor Camper mit Jackery Powerstation 2026
© Jackery

TESTSIEGER: Jackery Explorer 1000 v2

Jackery Explorer 1000 v2 Testsieger
© Jackery

Kapazität: 1.070 Wh

Leistung: 1.500 W

Akku: LiFePO4

App-Steuerung: Ja

Gewicht: 10,8 kg

Maße: 32,7 x 22,4 x 24,7 cm

Preis (UVP): 799 €

 

Bewertung: Jackery gehört zu den Premium-Herstellern von Powerstations. Die Geräte gehören gemessen an der Kapazität der Akkus zu den teuersten im Vergleich - aber auch zu den hochwertigsten. Die Jackery Explorer 1000 ist in der neuen Version (v2) erstmals mit langlebiger LiFePO4-Batterie (ca. 4.000 Ladezyklen) ausgestattet - und mit einem Gewicht von 10,8 kg trotzdem leicht zu transportieren. Die Powerstation ist auch als Explorer 2000 v2* mit 2.024 Wh erhältlich. Langlebig, mit vielen Anschlüssen und unser Testsieger für die Saison 2026.


2. Platz: EcoFlow Delta 3

EcoFlow Delta3 Powerstation
© EcoFlow

Kapazität: 1.024 Wh

Leistung: 1.800 W (Spitze 3.600 Watt)

Akku: LiFePO4

App-Steuerung: Ja

Gewicht: 12,5 kg

Maße: 39,8 x 20 x 28,4 cm

Preis (UVP): 749 €

 

Bewertung: Die Delta 3 ist das neueste Modell der Delta-Serie von EcoFlow. Die tragbare Powerstation ist bei vergleichbarer Kapazität etwas schwerer, aber auch etwas günstiger als der Testsieger von Jackery. Mit insgesamt elf Anschlüssen, darunter gleich vier AC-Ausgänge, ist sie die Powerstation mit der besten Ausstattung im Vergleich. Dazu kommt die Steuerung per App und eine Schnellladefunktion (0 bis 100 % in einer Stunde). Neben der regulären Delta-Serie hat EcoFlow auch eine große Delta 3 Max (2.048 Wh)* und kleine Powerstations wie die River 3 (245 Wh)* im Portfolio.


3. Platz: Bluetti Elite 100 V2 Powerstation

Bluetti Elite 100 V2
© Bluetti

Kapazität: 1.024 Wh

Leistung: 1.800 W (Spitze 2.700 W)

Akku: LiFePO4

App-Steuerung: Ja

Gewicht: 11,5 kg

Maße: 32 x 21,5 x 25 cm

Preis (UVP): 819 €

 

Bewertung: Die brandneue Elite 100 V2 von Bluetti ist die kompakteste 1-kW-Powerstation auf dem Markt. Und mit 1.800 Watt sogar noch etwas leistungsstärker als der Testsieger. Kurzzeitig sind sogar 2.700 Watt möglich. Mit 2x AC, 4x USB, und einer 12-Volt-Steckdose sind alle wichtigen Anschlüsse vorhanden. Auch als Elite 200 V2* mit doppelter Kapazität erhältlich. Die Powerstation ist schwerer als die Jackery Explorer und teurer als die Eco Flow Delta 3. Daher nur der dritte Platz im Vergleich.


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4. Platz: Jackery Solar Generator 300D - Preis-Leistungs-Sieger

Jackery Explorer 500 Powerstation
© Jackery

Kapazität: 288 Wh

Leistung: 300 W

Akku: LiFePO4

App-Steuerung: Ja

Gewicht: 2,5 kg

Maße: 11,8 x 12 x 18,3 cm

Preis (UVP): 239 €

 

Bewertung: Eine besonders leichte und mobile Alternative zu den Powerstations auf den ersten drei Plätzen ist die Jackery Explorer 300D. Das neue Gerät ist erst seit Anfang 2026 erhältlich. Besonderheit: Die Explorer 300D verzichtet auf einen Lüfter, ist so absolut geräuschlos und nur etwa halb so groß wie Powerstations mit vergleichbare Leistungen. Dafür gibt es keine 230 V-Steckdose. Geräte können ausschließlich per USB-C (3x), USB-A (1x) und 12 V-Steckdose (1x) geladen werden. Die moderne, kompakte Powerstation ist unser Preis-Leistungs-Sieger 2026.


5. Platz: Berger BPS1500 Powerstation

Berger BPS1500 Powerstation
© Fritz Berger

Kapazität: 1.461 Wh

Leistung: 1.500 W

Akku: Lithium-Ionen

App-Steuerung: Nein

Gewicht: 12,5 kg

Maße: 35 x 19 x 26 cm

Preis (UVP): 1.480 €

 

Bewertung: Leistungsstarke Powerstation von Fritz Berger. Durch die Lithium-Batterien ist das Gerät leichter, aber auch kurzlebiger, als die Powerstations der meisten Wettbewerber mit LiFePO4-Akku. Zahlreiche Anschlüsse, u.a. zwei 230V-Steckdosen, ein 12V-Ausgang und vier Anschlüsse für USB 3.0. Auch als kleinere Powerstation mit einer Kapazität von 1.028 Wh* erhältlich.


6. Platz: Zipper Powerstation ZI-PS1000 Powerstation

Zipper Powerstation ZI-PS1000 Powerstation
© Toom Baumarkt GmbH

Kapazität: 999 Wh

Leistung: 1.000 W

Akku: Lithium-Ionen

App-Steuerung: Ja

Gewicht: 8,7 kg

Preis (UVP): 999 €

 

Bewertung: Die ZI-PS1000 ist eine Powerstation vom österreichischen Unternehmen Zipper. Das Gerät mit Lithium-Ionen-Akku im Vergleich ist die leichteste Powerstation im Vergleich. Positiv ist zudem das sehr robuste Gehäuse und das Wireless Charging. Leider gibt es nur wenige Anschlüsse - und die Powerstation ist recht teuer. Die Zipper-Powerstation ist vor allem für Nutzer, die auf der Suche nach einem leichten und gut verarbeiteten Gerät sind, eine interessante Alternative.


7. Platz: Bluetti Pioneer Na Powerstation

Bluetti AC50B Powerstation
© Bluetti

Kapazität: 900 Wh

Leistung: 1.500 W (Spitze 2.250 W)

Akku: Natrium-Ionen-Zellen

App-Steuerung: Ja

Gewicht: 16 kg

Maße: 34 x 32 x 25 cm

Preis (UVP): 1.199 €

 

Bewertung: Die brandneue Bluetti Pioneer Na - erst seit Ende 2025 im Verkauf - ist die erste Powerstation mit Natrium-Ionen-Akkuzellen. Die neue Akkutechnik gilt als besonders sicher und trotzt eisigen Temperaturen. Laden ist bis -15°C, entladen sogar bis -25°C möglich. Nachteil: Gemessen an der Kapazität von 900 Wh ist die neue Technologie recht schwer und teuer. Daher nur der siebte Platz im Vergleich.


Ratgeber: Tragbare Powerstations – Energie für unterwegs

Tragbare Powerstations sind aus dem modernen Camping- und Outdoor-Alltag kaum noch wegzudenken. Sie versorgen Induktionskochplatten, Kühlboxen oder sogar Elektrogrills zuverlässig mit Strom – auch fernab vom nächsten Stromanschluss. Wer autark stehen oder flexibel reisen will, profitiert von diesen kompakten Alleskönnern. Doch beim Kauf gibt es einiges zu beachten – besonders beim Blick auf die verbaute Batterietechnologie.

 

Die wichtigsten Unterschiede bei Powerstations betreffen die Art des Akkus, die Leistung und die Anschlüsse. Zwei Akku-Typen dominieren aktuell den Markt: Lithium-Ionen (meist Lithium-NMC) und LiFePO4 (Lithium-Eisenphosphat).

Lithium-Ionen vs. LiFePO4 – Was ist besser?

Lithium-Ionen-Batterien (NMC) sind leichter und bieten bei gleichem Gewicht mehr Energie. Dadurch eignen sie sich gut für Powerstations, bei denen geringes Gewicht und kompakte Bauweise im Vordergrund stehen. Sie lassen sich außerdem schnell aufladen und liefern kurzfristig hohe Ströme – nützlich etwa für Geräte mit hohem Anlaufstrom. Allerdings haben sie meist eine kürzere Lebensdauer (ca. 500–1000 Ladezyklen) und sind empfindlicher gegenüber Hitze und Tiefentladung.

 

LiFePO4-Batterien (Lithium-Eisenphosphat) gelten als besonders sicher und langlebig. Sie erreichen bis zu 3000 oder mehr Ladezyklen bei geringerem Leistungsverlust. Zwar sind sie etwas schwerer und voluminöser, dafür aber stabiler in der Spannung, thermisch robuster und nachhaltiger in der Nutzung. Für Camper, die ihre Powerstation häufig auf Roadtrips durch Schweden oder Italien nutzen oder langfristig investieren möchten, ist LiFePO4 meist die bessere Wahl.

Worauf sollten Camper beim Kauf einer Powerstation achten?

Neben dem Akku-Typ spielen Kapazität (in Wh) und Ausgangsleistung (in Watt) eine zentrale Rolle. Wer nur Kleingeräte wie Handy, Kamera oder LED-Licht betreiben möchte, kommt oft mit 300–500 Wh aus. Für den Betrieb einer Kühlbox, eines Laptops oder kleinen Haushaltsgeräts sollten es eher 500–1000 Wh oder mehr sein. Die Ausgangsleistung (Watt) muss dabei zur Leistung des angeschlossenen Geräts passen – z. B. braucht eine Kaffeemaschine schnell 800 W oder mehr.

 

Achte auch auf die Vielfalt der Anschlüsse: USB-A, USB-C (PD), 12-Volt-Buchsen (Zigarettenanzünder), 230-Volt-Steckdosen oder sogar kabelloses Laden bieten Flexibilität. Praktisch ist auch ein integriertes Solarladeregler-Modul, falls du die Powerstation mit einem Solarpanel betreiben willst.

 

Ein Display mit Ladestand, Eingangs- und Ausgangsleistung hilft beim Energiemanagement unterwegs. Auch Sicherheitsfunktionen wie Überlast- und Tiefentladungsschutz sowie Lüfter zur Temperaturregulierung sind sinnvoll.

 

Insgesamt sind tragbare Powerstations perfekte Begleiter für alle, die unabhängig und flexibel Strom benötigen – ob auf dem Stellplatz, beim Glamping oder auf Festivals. Wer Wert auf Langlebigkeit und Sicherheit legt, sollte zu einer Powerstation mit LiFePO4-Akku greifen. Für Gewichtssparer und Gelegenheitsnutzer kann ein Lithium-Ionen-Modell ausreichen. Entscheidend sind außerdem die passende Kapazität, stabile Leistung und vielseitige Anschlussmöglichkeiten – damit steht der mobilen Stromversorgung nichts im Weg.

Powerstations - die häufigsten Fragen und Antworten

Was ist eine Powerstation und wofür braucht man sie beim Camping? +
Eine tragbare Powerstation ist ein mobiler Akku-Speicher, der elektrische Geräte unabhängig vom Stromnetz mit Energie versorgt. Beim Camping ersetzt sie den Landstrom auf dem Campingplatz und ermöglicht autarkes Stehen – etwa auf Wohnmobilstellplätzen, beim Wildcamping oder auf Plätzen ohne Stromanschluss. Typische Einsatzgebiete sind das Laden von Smartphones, Laptops und Kameras, der Betrieb von Kühlboxen, LED-Beleuchtung, Elektrogrills oder Induktionskochplatten. Leistungsstarke Modelle können auch Kaffeemaschinen, Föhne oder medizinische Geräte betreiben. Powerstations sind leise, abgasfrei und deutlich komfortabler als klassische Benzin- oder Dieselgeneratoren. Sie lassen sich über die Steckdose zu Hause, über den Zigarettenanzünder im Fahrzeug oder über faltbare Solarpanels aufladen.

Worauf sollte man beim Kauf einer Camping-Powerstation achten? +
Die wichtigsten Kriterien sind Kapazität, Dauerleistung, Akkutyp und Anschlüsse. Die Kapazität wird in Wattstunden (Wh) angegeben und bestimmt, wie lange Geräte betrieben werden können – für Wochenendtrips genügen 500 bis 1.000 Wh, für längere autarke Aufenthalte mit Kühlbox und Kochen sind 2.000 Wh und mehr empfehlenswert. Die Dauerleistung in Watt gibt an, welche Geräte gleichzeitig angeschlossen werden können – für eine Induktionskochplatte oder einen Elektrogrill sollten es mindestens 2.000 Watt sein. Beim Akkutyp dominieren zwei Technologien: Lithium-Ionen-Akkus (NMC) sind leichter bei gleicher Kapazität, während LiFePO4-Akkus langlebiger und sicherer sind – sie erreichen oft über 3.000 Ladezyklen. Bei den Anschlüssen auf 230-V-Steckdosen, USB-C, USB-A und 12-V-Ausgänge achten. Gewicht und Größe spielen besonders im Camper Van eine wichtige Rolle.

Wie lädt man eine Powerstation beim Camping auf? +
Es gibt drei gängige Lademethoden. Über die Steckdose zu Hause oder auf dem Campingplatz mit Landstrom ist die schnellste Variante – je nach Modell dauert eine Vollladung zwei bis sechs Stunden. Über den 12-V-Anschluss im Fahrzeug (Zigarettenanzünder) lässt sich die Powerstation während der Fahrt aufladen, allerdings deutlich langsamer. Die autarkste Lösung sind faltbare Solarpanels: Bei guter Sonneneinstrahlung können leistungsstarke Panels mit 200 bis 400 Watt die Powerstation innerhalb eines Tages komplett aufladen. An bewölkten Tagen oder im Schatten dauert es entsprechend länger. Viele Powerstations unterstützen auch das gleichzeitige Laden und Entladen – sie können also Geräte versorgen, während sie selbst aufgeladen werden. Für maximale Autarkie empfiehlt sich die Kombination aus Powerstation und Solarpanel.

Was ist der Unterschied zwischen Lithium-Ionen und LiFePO4-Akkus? +
Die zwei Akkutypen unterscheiden sich in Gewicht, Lebensdauer und Sicherheit. Lithium-Ionen-Akkus (NMC) sind bei gleicher Kapazität leichter und kompakter – ideal, wenn geringes Gewicht und kleine Bauweise im Vordergrund stehen, etwa beim Wandern oder im kleinen Camper Van. Ihre Lebensdauer liegt bei rund 500 bis 1.000 Ladezyklen. LiFePO4-Akkus (Lithium-Eisenphosphat) sind schwerer, aber deutlich langlebiger: Sie erreichen in der Regel über 3.000 Ladezyklen und behalten dabei eine hohe Kapazität. Zudem gelten sie als chemisch stabiler und sicherer – sie neigen weniger zur Überhitzung. Für Camper, die ihre Powerstation häufig und über viele Jahre nutzen, ist LiFePO4 die wirtschaftlichere Wahl. Wer selten campt und Wert auf geringes Gewicht legt, kann auch mit Lithium-Ionen-Akkus gut bedient sein.

Kann man mit einer Powerstation einen Elektrogrill oder eine Induktionskochplatte betreiben? +
Ja, allerdings nur mit ausreichend leistungsstarken Modellen. Kompakte Elektrogrills und Induktionskochplatten haben in der Regel eine Leistungsaufnahme von 1.500 bis 2.500 Watt. Die Powerstation muss daher mindestens diese Dauerleistung liefern können – Modelle mit 2.000 oder 3.000 Watt sind dafür geeignet. Bei der Kapazität gilt: Eine Grillsession oder Kochvorgang von etwa einer Stunde bei 2.000 Watt verbraucht rund 2.000 Wattstunden. Die Powerstation sollte also mindestens diese Kapazität haben, um nicht während des Kochens leer zu werden. Für gelegentliches Grillen beim autarken Camping funktioniert diese Kombination gut. Für tägliches Kochen über mehrere Tage ohne Nachlademöglichkeit stößt selbst eine große Powerstation an ihre Grenzen – hier bleibt ein Gaskocher die praktischere Ergänzung.

© Header: Jackery | © Teaser Elektrogrills: exclusive-design - stock.adobe.com | © Teaser Klappstühle: Tomasz Zajda - adobe.stock.com | © Teaser Campingkocher: Peter Atkins - stock.adobe.com