Top-Campingplätze an der französischen Atlantikküste

Redaktion BetterCamping  |  Aktualisiert am 02.06.2026

Die französische Atlantikküste zählt zu den beliebtesten Regionen für einen Campingurlaub in Frankreich. Auf rund 2.700 Kilometern reihen sich von der Normandie über die Bretagne, die Vendée und die Charente-Maritime bis ins Baskenland Sandstrände, Dünenlandschaften und vorgelagerte Inseln aneinander. Die Côte d'Argent zwischen Pointe de Grave und Hossegor gilt als längster zusammenhängender Sandstrand Europas. Die Küste eignet sich gleichermaßen für Strandurlaub, Wassersport (Surfen, Kiten) und Küstenwanderungen. Familien und Aktivurlauber finden entlang der Küste eine dichte Auswahl an Campingplätzen. Wir zeigen euch fünf der schönsten für euren Campingurlaub.

Strandzugang französische Atlantikküste
© litchi cyril - stock.adobe.com

1. Platz: Camping L'Anse du Brick

Atlantikküste Camping L'Anse
© https://www.sandaya.de/unsere-campingplaetze/l-anse-du-brick

Ein hochwertiger 5-Sterne-Platz ist das Camping L'Anse du Brick auf der Halbinsel Cotentin in der Normandie.

 

Der Campingplatz mit 170 terrassenförmig angelegten Stellplätzen und einigen Glamping-Unterkünften liegt in einer Bucht mit direktem Zugang zum Strand. Mit großem Poolbereich (Innen- und Außen), Tennisplatz, Animations- und Workshopangeboten vor allem für Familien geeignet. Mehrere gepflegte Sanitäranlagen garantieren kurze Wege.

 

Auf dem Campingplatz L'Anse du Brick bekommt ihr einen Stellplatz in der Nebensaison 2026 ab rund 30 €/Nacht.


1. Platz

Camping L'Anse du Brick

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2. Platz: Camping Les Biches

Atlantikküste Camping Les Biches
© https://www.camping-les-biches.com/camping-saint-gilles-croix-de-vie/piscine-couverte/

Das mit 4 Sternen klassifizierte Flower Camping Les Biches liegt 4,5 km entfernt von der französischen Atlantikküste. Aber zentral gelegen in der Gemeinde Saint-Hilaire-de-Riez in der Vendée.

 

Ein gepflegter und großer Platz. 430 Stellplätze, alle mindestens 120 m² groß. Klarer Familienfokus, mit Badelandschaft (inkl. Rutschen und Whirlpool), Minigolf, Tennis, Beachvolleyball, Animation mit Abendshows und vieles mehr.

 

Der Platz eignet sich auch für längere Urlaube mit Kindern. Den Stellplatz gibt es 2026 bereits ab 17 €/Nacht zu zweit.


2. Platz

Camping Les Biches

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3. Platz: Camping Le Cormoran

Atlantikküste Camping Le Cormoran
© https://www.camping-lecormoran.fr/de/

Der 5-Sterne-Campingplatz Le Cormoran in der Normandie mit 110 Stellplätzen bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Der eher kleine Platz mit kurzen Wegen liegt direkt am Strand (Utah-Beach). Viele Aktivitäten für Kinder: Outdoor- und Indoor-Pools, Streichelzoo, Animation, viele Sportplätze und viel mehr. Vier moderne Sanitärhäuser und ein kleiner Markt mit regionalen Produkten – absolut empfehlenswert.

 

Einen Stellplatz im Camping Le Cormoran gibt es in der Saison 2026 ab 33 €/Nacht für zwei Personen inklusive Strom.


3. Platz

Camping Le Cormoran

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4. Platz: Camping Lou Broustaricq

Atlantikküste Camping Lou Broustaricq
© https://www.lou-broustaricq.com/de/fotogalerie/

Der 4-Sterne-Campingplatz Lou Broustaricq an der südlichen Atlantikküste besticht durch seine tolle Lage: Er befindet sich direkt am See Sanguinet, der Strand ist nur rund 5 Kilometer entfernt und Bordeaux erreicht ihr innerhalb einer Stunde.

 

Der Platz hat eine schöne Poolanlage mit Außen- und Innenbereich, Animation für Kinder und Erwachsene sowie umfangreiche Gastronomie (Restaurant, Snackbar und Bar). Die sanitären Anlagen sind einfach, aber gepflegt.

 

Einen Stellplatz könnt ihr 2026 ab 28 €/Nacht für zwei Personen inklusive Strom buchen. Ein überdurchschnittlicher Preis für den Südatlantik in der Nebensaison.


4. Platz

Camping Lou Broustaricq

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5. Platz: Camping Saint Pabu Plage

Atlantikküste Camping Saint Pabu Plage
© https://www.saintpabu.com/campingplatz-frankreich-cotes-d-armor

Direkt am kilometerweiten Sandstrand der Bretagne befindet sich der große 4-Sterne-Campingplatz Saint Pabu Plage mit fast 400 Stellplätzen und vielen Mobilehomes, die teilweise direkten Meerblick haben.

 

Besonderheit: E-Bikes, Wassersportausrüstung wie Kajaks oder Surfbretter oder Liegestühle am Strand können kostenlos geliehen werden. Eine Kitesurf-Schule ist auf dem Gelände. Ein idealer Platz für Wassersport-Liebhaber.

 

Der Stellplatz kostet in der Nebensaison ab 26 €/Nacht für zwei Personen. In der Hauptsaison leider deutlich teurer.


5. Platz

Camping Saint Pabu Plage

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Camping an der französischen Atlantikküste

Die französische Atlantikküste erstreckt sich über rund 2.700 Kilometer von der Cotentin-Halbinsel in der Normandie bis zur spanischen Grenze im Baskenland. Auch die nordwestliche Küste der Normandie und Teile der Bretagne grenzen genau genommen an den Ärmelkanal – in der Praxis werden diese Abschnitte beim Camping aber meist gemeinsam mit der Atlantikküste betrachtet. Sandstrände, Dünenlandschaften, Pinienwälder und vorgelagerte Inseln prägen das Bild. Die Côte d'Argent zwischen Pointe de Grave und Hossegor gilt als längster zusammenhängender Sandstrand Europas. Ihr reist mit eurem Wohnmobil, einem Camper Van oder einem Wohnwagen an und kombiniert Strandurlaub mit Wassersport, Stadtbesuchen und Radtouren.

 

Regionen an der französischen Atlantikküste

Die Küste lässt sich in fünf größere Campingregionen gliedern. Die Normandie mit der Cotentin-Halbinsel und Strandabschnitten wie Utah Beach bietet wildromantische Buchten und historische Landungsstätten der Alliierten. Die Bretagne punktet mit Granitküsten, kleinen Hafenorten wie Saint-Malo und Cancale, der Rosa-Granitküste rund um Perros-Guirec und den megalithischen Stätten von Carnac. Die Vendée und Pays de la Loire bieten breite Sandstrände, familienfreundliche Campingplätze und die autofreien Inseln Noirmoutier und Île d'Yeu. Die Charente-Maritime mit La Rochelle, der Île de Ré und der Île d'Oléron verbindet Strandurlaub mit Kultur und ist beliebt bei Radfahrern. Die Gironde, die Landes und das Baskenland im Süden bieten endlose Sandstrände, Pinienwälder, die Dune du Pilat bei Arcachon (höchste Wanderdüne Europas) sowie die Surforte Hossegor, Lacanau, Capbreton und Biarritz.

 

Worauf ihr beim Buchen achten solltet

Aus Deutschland erreicht ihr die Atlantikküste mit dem Wohnmobil über Belgien, Luxemburg oder direkt über Paris. Fahrzeit aus Süddeutschland: rund 10 bis 12 Stunden bis in die Bretagne, 12 bis 14 Stunden bis zur Landes-Küste oder ins Baskenland. Zu beachten sind die Mautgebühren auf den meisten französischen Autobahnen – bei einer Anreise in die Landes summieren sich diese leicht auf 80 bis 120 Euro pro Strecke. Den Großraum Paris solltet ihr nach Möglichkeit umfahren. Stellplatz-Mindestgrößen liegen meist bei 80 bis 120 m², Strom ist überwiegend im Preis enthalten. Neben offiziellen Campingplätzen gibt es zahlreiche Aires de Camping-Car (Wohnmobilstellplätze) für flexible Routen. Wildcampen ist in Frankreich generell verboten, an der Küste werden Verstöße aktiv kontrolliert. Die Gezeiten am Atlantik sind deutlich stärker als am Mittelmeer – bei Ebbe zieht sich das Wasser oft hunderte Meter zurück. Geschwommen wird nur an bewachten Strandabschnitten. Für Juli und August ist eine frühzeitige Buchung mehrere Monate im Voraus dringend empfehlenswert.

 

Praktische Hinweise

Die Campingsaison erstreckt sich von April bis Oktober, je nach Platz teils länger im Süden. Die besten Reisezeiten sind Juni und September mit warmen Tagen, weniger Andrang und günstigeren Preisen. Im Juli und August ist Hochsaison. In der Bretagne und Normandie kann das Wetter wechselhaft sein – im Süden rund um Biarritz und die Landes ist das Klima zuverlässiger warm. Als kulturelle Ausflugsziele lohnen die mittelalterliche Altstadt von Saint-Malo, der Mont-Saint-Michel an der Grenze zwischen Normandie und Bretagne, die Megalith-Steinreihen von Carnac, der historische Stadtkern von La Rochelle und die UNESCO-Welterbe-Altstadt von Bordeaux mit den umliegenden Weinregionen Médoc und Saint-Émilion. Naturziele sind die Dune du Pilat, die Côte Sauvage auf der Halbinsel Quiberon und das Marais Poitevin (das „grüne Venedig"). Radfahrer finden auf der Vélodyssée einen 1.300 Kilometer langen Küstenradweg von der Bretagne bis zur spanischen Grenze. Wer noch ein Fahrzeug sucht, findet im Anbieter-Vergleich einen Überblick über Wohnmobil-Vermieter. Weitere Themen-Listings: Camping am französischen Mittelmeer, in Südfrankreich, im Elsass oder auf Korsika.

Campingplätze an der französischen Atlantikküste – die häufigsten Fragen und Antworten

Was macht Camping an der französischen Atlantikküste so beliebt? +
Die französische Atlantikküste erstreckt sich über 1.500 Kilometer von der Bretagne im Norden bis zum Baskenland an der spanischen Grenze und bietet eine enorme landschaftliche Vielfalt. Endlose Sandstrände, hohe Dünen, Pinienwälder, schroffe Felsklippen und vorgelagerte Inseln wechseln sich ab. Dazu kommen eine hervorragende Campinginfrastruktur, erstklassige Surfbedingungen, eine berühmte Küche mit frischen Meeresfrüchten und Austern sowie kulturelle Highlights von der Bretagne bis Bordeaux. Die Côte d'Argent zwischen Arcachon und Biarritz gilt als der längste Sandstrand Europas.

Welche Regionen an der französischen Atlantikküste eignen sich am besten zum Campen? +
Die französische Atlantikküste lässt sich in mehrere Campingregionen unterteilen. Die Bretagne im Norden bietet eine wildromantische Felsenküste mit kleinen Buchten und idyllischen Hafenorten. Die Vendée und die Pays de la Loire punkten mit familienfreundlichen Sandstränden und Inseln wie Noirmoutier und der Île de Ré. Die Charente-Maritime mit der Île d'Oléron und La Rochelle verbindet Strandurlaub mit Kultur. Die Gironde und die Landes bieten endlose Sandstrände, Pinienwälder und die berühmte Dune du Pilat. Im Baskenland locken Biarritz und Saint-Jean-de-Luz mit einer Mischung aus Surfkultur und baskischer Tradition.

Wann ist die beste Reisezeit für Camping an der französischen Atlantikküste? +
Die Campingsaison an der französischen Atlantikküste dauert in der Regel von April bis Oktober. Die beste Reisezeit ist von Juni bis September, wobei Juni und September besonders empfehlenswert sind – angenehme Temperaturen, weniger Andrang und günstigere Preise. Im Juli und August herrscht Hochsaison mit vollen Stränden und Campingplätzen. Im Süden rund um Biarritz und die Landes ist das Klima wärmer und die Saison länger. In der Bretagne kann das Wetter wechselhaft sein, dafür bleibt es auch im Hochsommer angenehm kühl.

Ist die französische Atlantikküste gut zum Surfen geeignet? +
Die französische Atlantikküste gehört zu den besten Surfrevieren Europas. Besonders die Küstenabschnitte in den Landes und im Baskenland bieten konstante Atlantikwellen für Anfänger und Fortgeschrittene. Hossegor gilt als die Surfhauptstadt Europas mit professionellen Wettbewerben. Auch Lacanau, Capbreton und Biarritz sind weltbekannte Surfspots. Viele Campingplätze in diesen Regionen liegen nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt und bieten Kooperationen mit lokalen Surfschulen. Anfängerkurse sind an fast jedem größeren Strandabschnitt buchbar.

Gibt es Campingplätze direkt am Meer an der Atlantikküste? +
Ja, entlang der gesamten französischen Atlantikküste gibt es zahlreiche Campingplätze mit direktem Strandzugang oder in unmittelbarer Strandnähe. Besonders in der Vendée, den Landes und der Charente-Maritime liegen viele Plätze nur wenige hundert Meter vom Meer entfernt, eingebettet in Dünenlandschaften und Pinienwälder. Auch auf den Inseln Île de Ré, Île d'Oléron und Noirmoutier gibt es Campingplätze mit kurzem Weg zum Strand. Die Bretagne bietet Plätze an geschützten Buchten und auf Klippen mit Panoramablick auf den Atlantik.

Eignet sich die französische Atlantikküste zum Camping mit Kindern? +
Die französische Atlantikküste gehört zu den familienfreundlichsten Campingregionen in Europa. Viele Campingplätze bieten Wasserparks mit Rutschen und Wellenbecken, professionelle Kinderanimation, Miniclubs und Spielplätze. Die breiten Sandstrände in der Vendée und den Landes sind ideal zum Spielen und Planschen. In der Umgebung locken Ausflugsziele wie der Zoo de La Palmyre, das Aquarium von La Rochelle, der Freizeitpark Puy du Fou in der Vendée und Bootsausflüge zum Fort Boyard. Fahrradtouren auf den autofreien Inseln Île de Ré und Noirmoutier sind bei Familien besonders beliebt.

Ist die französische Atlantikküste mit dem Wohnmobil gut erreichbar? +
Ja, die französische Atlantikküste ist aus Deutschland gut mit dem Wohnmobil erreichbar. Von Süddeutschland aus erreicht man die Bretagne über Paris in etwa 10 bis 12 Stunden, die Landes und das Baskenland in etwa 12 bis 14 Stunden. Zu beachten sind die Mautgebühren auf den meisten französischen Autobahnen, die sich bei der Strecke summieren können. Der Großraum Paris sollte möglichst umfahren werden, da dort häufig dichter Verkehr herrscht. Neben Campingplätzen gibt es entlang der Küste zahlreiche Aires de Camping-Car (Wohnmobilstellplätze), die eine flexible Reiseroute ermöglichen.

Welche Ausflugsziele gibt es an der französischen Atlantikküste? +
Die französische Atlantikküste bietet eine Vielzahl an Ausflugszielen. In der Bretagne lohnen sich die Megalithstätten von Carnac, die mittelalterliche Altstadt von Saint-Malo und der Küstenwanderweg Sentier des Douaniers. Die Dune du Pilat bei Arcachon ist die höchste Wanderdüne Europas und ein beeindruckendes Naturerlebnis. Bordeaux begeistert mit seiner historischen Altstadt (UNESCO-Welterbe) und Weinverkostungen. La Rochelle bietet einen malerischen alten Hafen und eines der größten Aquarien Europas. Im Baskenland sind Biarritz und das Fischerdorf Saint-Jean-de-Luz kulturelle Highlights.

Welche Radwege gibt es an der französischen Atlantikküste? +
Die französische Atlantikküste ist ein Paradies für Radfahrer. Der bekannteste Radweg ist die Vélodyssée, die auf über 1.200 Kilometern von der Bretagne bis zur spanischen Grenze führt und größtenteils an der Küste entlangläuft. Besonders beliebt sind die autofreien Radwege auf der Île de Ré und der Île d'Oléron. In den Landes führen Radwege durch Pinienwälder direkt zum Strand. Viele Campingplätze bieten einen Fahrradverleih an oder liegen direkt an einem der zahlreichen Küstenradwege. Die flache Topografie an der Küste macht die Strecken auch für Familien mit Kindern gut geeignet.

Was sollte man beim Camping an der französischen Atlantikküste beachten? +
Beim Camping an der französischen Atlantikküste gibt es einige Besonderheiten: Die Gezeiten am Atlantik sind deutlich stärker als am Mittelmeer – bei Ebbe zieht sich das Wasser weit zurück, was besonders beim Baden mit Kindern beachtet werden sollte. Die Brandung kann an offenen Strandabschnitten kräftig sein, weshalb das Schwimmen nur an bewachten Stränden empfohlen wird. Mautgebühren auf französischen Autobahnen können sich bei längeren Anfahrten summieren. Wildcampen ist an der französischen Küste generell verboten. In der Hauptsaison Juli und August sollte frühzeitig gebucht werden, da beliebte Plätze schnell ausgebucht sind.

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