Südfrankreich steht für ein besonderes Lebensgefühl. Und für Vielfalt wie kaum eine andere Region in Europa. Es warten glamouröse Küstenstädte wie Nizza oder Cannes, Lavendelfelder in der Provence und lange Strände am Mittelmeer. In kaum einer anderen europäischen Region ist die Dichte an Stellplätzen so groß wie in Südfrankreich. Wir zeigen einige der schönsten Plätze für euren Campingurlaub.


Das 4-Sterne-Camping Huttopia Gorges du Verdon mit 235 Stellplätzen liegt am Eingang zur Verdonschlucht. Der für uns beste Campingplatz in Südfrankreich.
Einige Stellplätze liegen am Ufer des Verdon. Canyoning- und Rafting-Touren starten direkt am Campingplatz. Es gibt zwei Pools mit Bergblick und zahlreiche Aktivitäten von Konzerten bis Open-Air-Kino. Eines der beiden Sanitärhäuser wurde modernisiert. Brötchenservice und Restaurant vorhanden.
Das Beste: Einen Stellplatz auf dem Platz in einzigartiger Landschaft gibt es bereits ab 21 €/Nacht inklusive Strom.

Nahe des berühmten Pont d'Arc liegt das 5-Sterne-Camping La Roubine im südfranzösischen Weinanbaugebiet Côtes du Vivarais. Ein kleiner, luxuriöser Platz mit nur 135 Stellplätzen.
Sehr gepflegte Anlage mit großzügig parzellierten Stellplätzen. Es gibt einen eigenen Flusszugang mit SUP-Verleih am Platz, mehrere Pools und sogar einen Wasserspielplatz. Ein wunderschöner, familienorientierter Luxus-Campingplatz in toller Lage mit kurzen Wegen.
Der Luxus hat seinen Preis. Einen Stellplatz für zwei Personen kostet mindestens 33 €/Nacht – Strom inklusive.

Weniger luxuriös, aber genauso schön gelegen ist das mit 3 Sternen klassifizierte Camping des Drouilhèdes im Naturpark Cévennen in Südfrankreich. Es gibt lediglich 66 Stellplätze. Alle mit viel Privatsphäre durch hohe Lorbeerhecken.
Besonderheit ist der Fluss Céze mit breitem Strand, der direkt am Platz entlangfließt und als natürliches Schwimmbad dient. Es gibt einen Multisportplatz, Minigolf, Billard und Abendveranstaltungen im Sommer. Insgesamt ein sehr ruhiger und gepflegter Platz mit familiärem Flair.
Einen Stellplatz im Camping des Drouilhèdes bekommt ihr in der Saison 2026 ab 22 €/Nacht inklusive Strom.

Ein günstiger Geheimtipp ist das Camping Les Princes d'Orange nahe Garde-Colombe.
Ein ruhiger Platz mit rund 90 Stellplätzen am Fuße der berühmten Felsen von Orpierre, einem Klettergebiet. Es gibt eine platzeigene Kletterwand, einen Außenpool mit Bergblick und Kinderanimation. Ideal auch für Kletterer und/oder Familien. Verpflegt werdet ihr durch die Bäckerei am Platz, ein Restaurant und einen Pizzawagen im Sommer.
Einen Stellplatz gibt es in der Nebensaison bereits ab 17 €/Nacht. Top Preis-Leistungs-Verhältnis für Südfrankreich.

Ein schöner 4-Sterne-Campingplatz am Badesee in Veynes, rund 25 km westlich von Gap, im südfranzösischen Département Hautes-Alpes. Der Platz mit 110 Stellplätzen liegt mitten im Naturschutzgebiet.
Direkt am Platz gibt es einen schönen See mit kostenlosem Wasserpark (1.000 m²). Und darüber hinaus eine neue Poollandschaft mit Außen- und Innenpools und einem Whirlpool. Der Platz hat drei Spielplätze und ein Restaurant mit asiatischen (!) Spezialitäten. Geeignet für Aktivurlauber.
Einen Standard-Stellplatz im Camping Les Rives du Lac gibt es 2026 bereits ab 19 €/Nacht inklusive Strom.
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Top-5 PlätzeSüdfrankreich ist eine der vielseitigsten Campingregionen Europas. Auf vergleichsweise kleinem Raum treffen mediterrane Küsten, spektakuläre Flussschluchten, das provenzalische Hinterland mit Lavendelfeldern und die Auslaufer der Pyrenäen und Alpen aufeinander. Die Region zählt rund 300 Sonnentage im Jahr und bietet eine der dichtesten Campinginfrastrukturen Europas – von einfachen Naturplätzen im Cevennen-Nationalpark bis zu 5-Sterne-Anlagen an der Côte d'Azur. Ihr reist mit eurem Wohnmobil, einem VW California oder einem Wohnwagen an und kombiniert Strandurlaub mit Wanderungen, Kulturzielen und Flussaktivitäten.
Südfrankreich lässt sich in mehrere Campingregionen gliedern. Die Côte d'Azur reicht von Saint-Tropez bis Menton mit Küstenstädten wie Nizza, Cannes und Antibes. Westlich davon erstreckt sich das Languedoc-Roussillon von der spanischen Grenze bis zur Camargue mit kilometerlangen, flachen Sandstränden bei Argelès-sur-Mer, Narbonne Plage und Cap d'Agde sowie historischen Städten wie Montpellier, Narbonne und der UNESCO-Festungsstadt Carcassonne. Die Provence verbindet die Küste mit dem Hinterland: Lavendelfelder im Luberon und auf dem Plateau de Valensole, die Verdon-Schlucht als größter Canyon Europas, Olivenhaine und Bergdörfer wie Gordes und Roussillon. Die Ardèche mit ihrer berühmten Flussschlucht und dem Pont d'Arc ist ein Schwerpunkt für Kanu- und Naturcamping. Die Cevennen als Nationalpark bieten Bergland, dichte Wälder und ruhige Flussplätze entlang der Cèze und des Tarn. Die Südalpen mit den Hautes-Alpes rund um Gap, Veynes und Orpierre verbinden Klettergebiete und Bergseen mit dem provenzalischen Klima.
Aus Deutschland erreicht ihr Südfrankreich mit dem Wohnmobil über die Schweiz oder das Rhônetal. Fahrzeit aus Süddeutschland: rund 8 bis 10 Stunden bis ans Languedoc bei Montpellier oder die Ardèche, 9 bis 11 Stunden bis zur Côte d'Azur, etwa 10 Stunden bis zur Dordogne. Zu beachten sind die Mautgebühren auf den französischen Autobahnen – bei der Rhônetal-Route summieren sich diese auf 60 bis 90 Euro pro Strecke. Eine mautfreie Alternative über Nationalstraßen kostet rund zwei bis drei Stunden mehr Fahrzeit. In den engen Altstädten der Côte d'Azur und in den Bergdörfern der Provence kann das Fahren mit größeren Wohnmobilen herausfordernd sein – bei Fahrzeugen über 7 Meter Länge solltet ihr Parkplätze und Stellplätze vorab prüfen. Neben offiziellen Campingplätzen gibt es zahlreiche Aires de Camping-Car (Wohnmobilstellplätze) für flexible Routen. Wildcampen ist in ganz Frankreich verboten und wird aktiv kontrolliert. Im Hochsommer ist die Waldbrandgefahr in der Provence, in den Cevennen und an der Côte d'Azur sehr hoch – offenes Feuer und Grillen sind in vielen Gebieten zeitweise verboten. Der Mistral-Wind kann in der Provence und im Rhônetal plötzlich und kräftig auftreten. Für Juli und August ist eine Buchung mehrere Monate im Voraus dringend empfehlenswert. Mit der ACSI Camping Card lässt sich in der Nebensaison auf vielen Plätzen sparen.
Die Campingsaison erstreckt sich von April bis Oktober. Beste Reisezeit sind Mai, Juni und September mit warmen Tagen, weniger Andrang und moderaten Preisen. Im Juli und August klettern die Temperaturen an der Küste und im Hinterland oft über 30 Grad – Schatten am Stellplatz wird zur Pflicht. In den Bergregionen der Cevennen, Südalpen und Hochprovence bleibt es auch im Hochsommer angenehm kühler. Als kulturelle Ausflugsziele lohnen die Papststadt Avignon mit dem Palais des Papes, die UNESCO-Festungsstadt Carcassonne, der antike Pont du Gard bei Nîmes (UNESCO-Welterbe), die Altstadt von Aix-en-Provence und die Promenade des Anglais in Nizza. Naturziele sind die Verdon-Schlucht mit ihrem türkisen Fluss, die Ardèche-Schlucht rund um den Pont d'Arc, die Camargue mit Wildpferden und Flamingos sowie die Lavendelfelder im Luberon und auf dem Plateau de Valensole (Blütezeit Mitte Juni bis Mitte August). Für Familien lohnen das Aquarium Mare Nostrum in Montpellier, der Safaripark in Sigean und Kanuausflüge auf Ardèche und Dordogne. Kulinarisch erwarten euch Wochenmärkte in Aix-en-Provence, Uzès und Apt mit Trauben, Oliven, Käse und Käsespezialitäten, Weinregionen wie Châteauneuf-du-Pape und Bandol sowie die provenzalische Küche mit Ratatouille, Bouillabaisse und Tapenade. Wer noch ein Fahrzeug sucht, findet im Anbieter-Vergleich einen Überblick über Wohnmobil-Vermieter. Weitere Themen-Listings: Camping am französischen Mittelmeer, an der französischen Atlantikküste, im Elsass oder auf Korsika.
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